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Abortfliege, Schmetterlingsmücke loswerden und Kosten durch den Fachmann

Lesedauer 2 Minuten

Meistens sieht man die kleine Fliege mit schwarzen Schmetterlingsflügeln im Bad, in der Küche oder generell bei Abflüssen. In diesem Artikel erfahren Sie, wie Sie die Mücke erkennen, warum Sie gesundheitsgefährdend ist und bekämpft werden sollte. Und wann ein Schädlingsbekämpfer von Nöten ist und was dieser kostet.

Was kostet die Bekämpfung von Abortfliegen?

Eine professionelle Bekämpfung von Abortfliegen kostet meist etwa 100 bis 250 Euro. Bei einem größeren Befall oder wenn die Brutstätte in Abflussrohren, Schächten oder anderen schwer zugänglichen Bereichen gesucht und beseitigt werden muss, können 250 bis 400 Euro oder mehr entstehen. Entscheidend ist nicht nur die Bekämpfung der erwachsenen Fliegen, sondern vor allem das Auffinden und Beseitigen der Brutquelle.

Wie erkenne ich die Abortfliege (auch Schmetterlingsmücke genannt)?

Eine ausgewachsene Abortmücke ist bis zu 3,5 mm groß und sieht sehr flauschig aus. Die Farbe variiert von gelblich über braun-grau bis ganz schwarz. Die Larven sind bis zu 1 cm lang, eher grau und fressen Algen, Pilze und Bakterienbeläge. Für die Entwicklung benötigen sie Nässe und einen nährstoffreichen Boden, welchen diese in Gullys und Abflüssen vorfinden. Auch zur gleichen Familie gehört die Weißpunktierte Schmetterlingsmücke die zwischen 3 – 5 mm groß wird. Sie hat weiße Punkte am Flügelrand.

Tagsüber sind die Fliegen in der Nähe von Abflüssen zu finden. Abends werden sie aktiv. Die Weibchen legen 30 -100 Eier und legen diese an Komposthaufen, Siphons, Misthaufen oder Abwasserrohren ab. Die Larven können in Abflüssen, Blumenerde oder feuchten Ecken Schäden verursachen, unangenehme Gerüche erzeugen und die Reinigung erschweren. Wenn die Mücken Idealbedingungen finden, steht einer Massenvermehrung nichts mehr im Wege.

Kann die Abortfliege krank machen?

Das Positive vorweg: Die Fliegen können weder stechen noch beißen und lösen somit keine allergischen Reaktionen aus. Durch ihre bevorzugten Aufenthaltsorte wie in Schmutzwasser und der Kanalisation, können sie aber sehr viele Bakterien und Keime auf Lebensmittel übertragen. Dies ist vor allem in Krankenhäuser, Pflegeeinrichtungen oder in der Gastronomie gefährlich.

Wie kann man die Ansiedlung der Abortfliege verhindern?

Eine effektive vorbeugende Maßnahme besteht darin, Abflüsse und Siphons regelmäßig gründlich zu reinigen, das nimmt den Mücken den Nährboden. Auch sollte man im Haus an selten benutze Sanitärbereiche denken. Diese sollten dann entweder regelmäßig durchgespült werden oder sie nutzen eine Abdeckung. Insektenschutzgitter an Fenstern können den ersten Flug in die Wohnung teilweise verhindern.

Was ist zu unternehmen, wenn sich die Schmetterlingsmücke bereits im Haus niedergelassen hat?

Sollten Sie einzelne Mücken ausfindig gemacht haben, müssen Sie davon ausgehen, dass es in Ihrer Umgebung einen Brutplatz gibt. Diesen gilt es zu finden. Denken Sie hier nicht nur an Bäder und die Küche. Auch stehendes Wasser im Haus, zum Beispiel in Blumenuntersetzern, findet man Eier. Diese können Sie mit normalen Haushaltsreiniger säubern und trocken wischen. In Abflüssen hilft auch heißes Wasser und ein Badreiniger oder eine natürliche Lösung mit Natron und Essigessenz. Insektizide und starke chemische Reiniger werden hingegen nicht benötigt. Sollte der Befall trotzdem noch von Dauer sein, wenden Sie sich an einen Schädlingsbekämpfer, Ihren Installateur oder einen Rohrreiniger, um eine komplette, tiefer liegende Rohrreinigung durchzuführen und gegebenenfalls eine Abdichtung vorzunehmen.

Die bereits erwachsenen Fliegetiere können Sie zum Beispiel von der Wand absaugen.

Corinna Fröhling, Redakteurin für Kosten und Sanierung

Verfasst von

Corinna Fröhling Redakteurin für Kosten und Sanierung

Corinna Fröhling verantwortet als Redakteurin einen Großteil der Kosten-Ratgeber auf Blauarbeit und prüft neue Beiträge vor der Veröffentlichung. Seit 2019 schreibt sie über Kosten und Preise rund um Haus, Garten und Sanierung, daneben quer durch alle Gewerke. Ihr Anspruch: Preisspannen, mit denen man wirklich planen kann, statt Lockangebote und Schaufensterzahlen.

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