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Modere Außentreppe aus Glas und Metall an einer Fassade.

Außentreppe: Was lässt sich umsetzen?

Bild: GM Photography / stock.adobe.com

Treppen dienen im Allgemeinen dazu, Höhenunterschiede überwindbar zu machen. So beispielsweise auch in Gebäuden, die über mehrere Stockwerke verfügen. Dabei werden Treppen nicht nur im Inneren eines Gebäudes, sondern auch außerhalb einer Immobilie zur Höhenüberwindung verwendet. Ist eine Treppe außen angebracht, wird diese auch als Außentreppe bezeichnet.

Für welche Bereiche lohnt sich eine Außentreppe?

Um einen unbeschwerten Zugang zu Ihrem Haus garantieren zu können, kommen Sie in den wenigsten Fällen um die Anbringung einer Außentreppe herum. Denn bereits der Zugang zum Hauseingang oder der Weg zum Garten kann aufgrund eines bestehenden Höhenunterschiedes manchmal nur mithilfe einer Außentreppe ermöglicht werden. Neben dem Zugang zum Hauseingang oder zum Garten sind Außentreppen in vielen Fällen auch für den Zugang zu höheren Stockwerken oder zu Einliegerwohnungen erforderlich. Bei manchen Gebäuden dient die Außentreppe beispielsweise auch als Fluchtweg oder als Verbindung zwischen der Garage und dem Wohnhaus. Dabei werden für die Außentreppe je nach bestehendem Höhenunterschied teils nur wenige Stufen benötigt. Sollte der zu überwindende Höhenunterschied jedoch größer sein, sind manchmal auch aufwendigere Treppen erforderlich.

So vielseitig wie die Einsatzbereiche, so vielseitig gestaltet sich auch das Erscheinungsbild einer Außentreppe. Denn die Treppe erfüllt heutzutage nicht nur praktisch eine wichtige Funktion zur Überwindung von bestehenden Höhenunterschieden, sondern stellt auch optisch einen wichtigen Bestandteil im Erscheinungsbild einer Immobilie dar. Wollen Sie das Erscheinungsbild Ihres Hauses nachträglich verändern oder benötigen Sie eine Treppe in Ihrem Garten zur Überwindung bestehender Höhenunterschiede, so können Sie eine Außentreppe problemlos auch nachträglich von einem Fachmann anbringen lassen.

Welche Arten von Außentreppen gibt es und für welche Bereiche sind sie geeignet?

Außentreppen müssen in Abhängigkeit der örtlichen Gegebenheiten verschiedene Funktionen erfüllen sowie unterschiedliche Größen aufweisen. Daraus ergeben sich wiederum verschiedene Möglichkeiten, wie Außentreppen realisiert werden können:

Knüppeltreppen

Bei einer Knüppeltreppe handelt es sich um die einfachste Bauweise aller Außentreppen. Hierbei wird im Erdreich eine Schräge angelegt. In diese Schräge werden dann passend zugeschnittene Pfähle, die auch als Knüppel bezeichnet werden, vertikal verankert. Die Knüppel sollten für einen ausreichenden Halt mindestens doppelt so lang sein, wie die eigentliche Stufe hoch ist. Die Zwischenräume der Knüppel, die später als Trittflächen dienen, werden hierbei einfach mit Schotter, Erde oder Kies aufgefüllt. Besonders geeignet ist diese Treppenart für den Zugang zum Garten oder zur Terrasse.

Außentreppe mit Betonfundament

Benötigen Sie eine stabilere Außentreppe, so erfordert diese ein Fundament. Hierbei stellt eine Außentreppe mit Betonfundament eine sehr robuste Möglichkeit dar, bei der das Fundament stufenweise aufzubauen ist. Damit das Fundament und die Treppe später auch frostsicher sind, sollten man den Boden bei dieser Treppenart etwa 80 cm tief ausgraben und dann mithilfe von grobem Kies oder Schotter verdichten. Darauf wird dann die Schalung für die erste Stufe gebaut, die mit Beton gefüllt wird. Auf die erste Stufe folgt dann die Schalung der zweiten Stufe, die ebenfalls mit Beton ausgegossen wird. Nach diesem Prinzip arbeitet man sich dann Stufe für Stufe vor, bis die gewünschte Treppenhöhe erreicht ist. Nach zwei bis drei Tagen ist der Beton ausgehärtet, sodass die Stufenschalungen entfernt werden können. Um die Treppe zu vollenden, bieten sich beim Betonfundament Blockstufen, Stellstufen oder Legestufen an. Dank ihrer robusten Art bietet sich diese Treppe insbesondere für die Überwindung kleinerer Höhenunterschiede, wie beispielsweise für den Gartenzugang, den Hauseingang oder den Zugang zu einer Einliegerwohnung an.

Spindel- oder Wendeltreppe

Sollen mit Ihrer Außentreppe größere Höhenunterschiede überwunden werden, bieten sich Außentreppen in Form von Spindel- und Wendeltreppen an. Diese werden meist aus Stahl oder Aluminium hergestellt. Der Vorteil von Wendel- sowie Spindeltreppen ist der Platzfaktor.

Worauf ist bei Außentreppen besonders zu achten?

Außentreppen müssen, wie alle anderen Treppenarten auch, den geltenden Anforderungen der jeweiligen Landesbauordnung entsprechen. So regelt die DIN 18065 beispielsweise Anforderungen an die Steigung, den Auftritt, die Treppenlaufhöhe sowie die Treppenbreite. Zusätzlich zu diesen Anforderungen ist bei Außentreppen auch auf die Rutschfestigkeit der Stufen zu achten, um bei schlechter Witterung nicht auszurutschen. So müssen aufgrund der erhöhten Rutschgefahr durch Regen oder Schnee die Stufenkanten und Auftritte einer Außentreppe über eine besondere Rutschfestigkeit verfügen. Um diese garantieren zu können, spielt bei den Treppenstufen die Wahl des richtigen Materials eine äußerst wichtige Rolle. Zusätzlich zur Rutschfestigkeit stellt auch die Verwitterung einen weiteren bedeutsamen Punkt dar. Denn um die Langlebigkeit Ihrer Außentreppe garantieren zu können, sollten deren Materialien der Verwitterung bestmöglich standhalten.

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