Ein Tiny Forest für Bochum

Unsere gute Nachricht dieser Woche kommt aus Bochum. Genauer gesagt, aus Wattenscheid. Dort soll ein Tiny Forest angelegt werden. Den Begriff „Tiny House“ hat wahrscheinlich jeder schon mal gehört. Aber es gibt auch kleine Wälder. Bald auch in Bochum.

Die Tiny Forests kommen ursprünglich aus Japan. Der Ökologe Akira Miyawaki hat eine Methode entwickelt, nach der kleine Wälder auf kleinem Raum angelegt werden. Großer Beliebtheit erfreuen sich die kleinen Wäldchen schon in den Niederlanden. Nun soll in Bochum-Wattenscheid zum ersten Mal ein Tiny Forest in einer deutschen Großstadt angelegt werden. Dort gibt es ein brachliegendes städtisches Betriebsgelände neben einem Park, das sich sehr gut eignen würde.

Ein Tiny Forest hat eine Fläche von maximal 2.000 Quadratmetern. Dort werden verschiedene Bäume, Büsche und andere Pflanzen gesetzt, mindestens 30 verschiedene Arten. Es entsteht ein klassischer Wald auf einer vergleichsweise kleinen Fläche, mitten in der Stadt.

Wie das in Bochum genau funktionieren soll? Das hört Ihr in unserer aktuellen Podcast-Folge „Fit fürs Handwerk“. Wir haben mit Özlem Agildere gesprochen, die die Interessensgemeinschaft „Tiny Forest Friends“ in Bochum gegründet hat.

Den Podcast „Fit fürs Handwerk“  findet man bei itunes, Spotify und überall, wo es Podcasts gibt.

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