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Elektroladesäule

Elektromobilität im Fuhrpark 2025/2026 – Warum jetzt der richtige Zeitpunkt ist

Die Umstellung auf Elektromobilität verändert auch die Unternehmenswelt. Laut der aktuellen Vergölst/Statista-Studie setzen bereits viele Fuhrparkverantwortliche auf Elektrofahrzeuge – doch die Mehrheit steht noch am Anfang.

Für Handwerks- und Dienstleistungsbetriebe lohnt sich der Schritt in Richtung E-Mobilität jetzt besonders: Durch geringere Betriebskosten, neue Einnahmemöglichkeiten und staatliche Vorteile wird der elektrische Fuhrpark immer attraktiver.


Warum E-Autos wirtschaftlich sinnvoll sind: Total Cost of Ownership (TCO)

Die Total Cost of Ownership (TCO) umfasst alle Kosten, die während der gesamten Nutzung eines Fahrzeugs entstehen – vom Kaufpreis über Strom, Wartung und Versicherung bis hin zum Wertverlust.

Bei Elektrofahrzeugen wirkt sich die TCO oft positiv auf die Wirtschaftlichkeit aus:

  • Strom ist in vielen Fällen günstiger als Diesel oder Benzin
  • Weniger Verschleißteile bedeuten geringere Wartungskosten
  • E-Autos profitieren von Steuerbefreiungen
  • Durch die THG-Quote können zusätzliche Einnahmen erzielt werden

Für Betriebe mit hoher Fahrleistung oder vielen Servicefahrzeugen wird die E-Mobilität dadurch nicht nur ökologisch sondern auch wirtschaftlich vorteilhaft.


THG-Quote: Jährliche Einnahmen pro E-Firmenwagen

Ein besonderer Vorteil für Unternehmen ist die THG-Quote (Treibhausgasminderungsquote). Halter eines reinen Elektrofahrzeugs können ihre vermiedenen CO₂-Emissionen zertifizieren lassen und am Markt verkaufen.

Das funktioniert so:

  1. E-Fahrzeug bei einem THG-Anbieter registrieren
  2. Zulassungsbescheinigung hochladen
  3. Auszahlung erhalten – oft zwischen 80 und 350 Euro pro Jahr

Für größere Flotten summieren sich die Einnahmen schnell und reduzieren die laufenden Kosten pro Fahrzeug.


Kfz-Steuerbefreiung: Ein klarer finanzieller Vorteil

Reine Elektroautos sind in Deutschland bis zu 10 Jahre von der Kfz-Steuer befreit.

Das heißt:

  • Keine jährliche Kfz-Steuer für jedes E-Auto
  • Geringere Fixkosten
  • Vorteil besonders bei größeren Fahrzeugflotten

Dieser Steuervorteil wirkt direkt auf die TCO und macht Elektrofahrzeuge langfristig günstiger.


Studienergebnisse bestätigen Kostenvorteile

Die Ergebnisse von Vergölst zeigen deutlich:

  • Schon 20 % der Fuhrparks haben einen Elektrofahrzeuganteil von 50 % oder mehr
  • 5 % schaffen bereits einen E-Auto-Anteil von über 75 %
  • Viele Betriebe planen in den nächsten 1-3 Jahren eine teilweise oder vollständige Umstellung auf Elektromobilität
  • Besonders große Flotten verfolgen ambitionierte Ziele und wollen langfristig vollständig elektrisch fahren

Die Zahlen zeigen, dass auch viele Unternehmen die Vorteile von Elektromobilität erkannt haben. Viele Betriebe stehen noch am Anfang der Umrüstung – ein idealer Zeitpunkt, sich Wettbewerbsfähigkeit zu sichern.


Was bedeutet das für Handwerks- & Dienstleistungsbetriebe?

  1. Kostenersparnis und bessere Planbarkeit

Durch niedrigere Betriebskosten, Steuerfreiheit und THG-Quote werden E-Autos besonders auf Dauer günstiger.

  1. Besseres Unternehmensimage

Ein moderner, nachhaltiger Fuhrpark wirkt sich positiv auf das Image bei Kunden und Bewerbern aus – ein wichtiger Faktor im aktuell Fachkräftemangel.

  1. Zukunftssichere Flottenstrategie

Wer früh umstellt, kann Förderungen, Preisvorteile und neue Unternehmensstandards optimal nutzen.


📘 FAQ: Häufig gestellte Fragen zu Elektromobilität im Fuhrpark

Wie hoch sind die tatsächlichen Kosten eines Elektroautos (TCO)?

Dank geringerer Wartungskosten, günstigeren Energiekosten, Steuerbefreiung und THG-Quote kann die TCO eines Elektroautos unter der eines Verbrenners liegen – besonders bei regelmäßiger Nutzung.


Wie funktioniert die THG-Quote für Firmenfahrzeuge?

Unternehmen erhalten jährlich eine Auszahlung, weil ihr E-Auto keine CO₂-Emissionen verursacht.

  1. Registrieren
  2. Fahrzeugschein hochladen
  3. Geld erhalten

Besonders bei mehreren Firmenfahrzeugen lohnt sich das!


Sind Elektroautos wirklich steuerfrei?

Kurz: Ja!

Reine Elektroautos sind in Deutschland bis zu 10 Jahre von der Kfz-Steuer befreit – ein klarerer finanzieller Vorteil gegenüber Verbrennern.


Welche Ladeinfrastruktur benötigt ein Handwerksbetrieb für seine Elektrofahrzeuge?

Meist genügt eine Kombination aus:

  1. AC-Wallboxen (11 kW) für regelmäßiges Laden und
  2. einzelnen Schnellladern (DC) für flexiblere Einsätze

Viele Bundes- und Landesprogramme unterstützen Betriebe beim Aufbau eigener Ladepunkte.


Sind Elektroautos im Arbeitsalltag zuverlässig genug?

Ja. Die typische Tagesstrecke im Handwerk liegt weit unter der Reichweite moderner Elektrofahrzeuge. Schnellladenetze machen auch längere Einsätze problemlos möglich.


Lohnt sich ein gemischter Fuhrpark?

Für viele Betriebe ist eine Hybrid-Flotte ideal:

  • Verbrenner für sehr lange Strecken
  • E-Autos für tägliche Kurz- und Mittelstrecken

So gelingt der Umstieg ohne Risiko.


Fazit: Elektromobilität wird zum strategischen Vorteil

Die Kombination aus wirtschaftlichen Vorteilen, staatlichen Entlastungen (THG-Quote und Steuerbefreiung) und einer positiven Außenwirkung macht Elektrofahrzeuge für Unternehmen heute attraktiver denn je.

Die aktuelle Vergölst-Studie zeigt: Viele Betriebe sind bereits dabei, auf Elektromobilität umzusteigen. Wer jetzt aktiv wird, sichert sich Kosten- und Wettbewerbsvorteile.

Quelle:

https://vergoelst.de/presse/elektromobilitaet-im-fuhrpark-1025.html

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