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Sanitärinstallateur verlegt Kunststoffrohre in einer Wand

Wasserleitungen im Haus verlegen – Wie viel kostet das?

Ganz gleich, ob im Neubau, bei der Neugestaltung eines Bades oder als Reparaturmaßnahme nach einem Rohrbruch oder ähnlichen Ereignissen, das Verlegen von Wasserleitungen ist eine komplexe Aufgabe, die in die Hände von Experten und Expertinnen gehört. Durch unsachgemäß verlegte Wasserleitungen können nicht nur Feuchtigkeitsschäden in den Wänden entstehen, die über lange Zeit unbemerkt bleiben und im schlimmsten Fall Schimmel erzeugen und die statische Integrität des Hauses mindern. Auch der Wärmeverlust durch unsachgemäß verlegte Leitungen und die Gefahr durch Bakterien bei unhygienischen Trinkwasserleitungen wiegen schwer und sind gute Argumente für das Engagieren professioneller Handwerker*innen. Auf blauarbeit.de finden Sie eine Vielzahl kompetenter Fachfirmen in Ihrer Nähe. Hier erfahren Sie, mit welchen Kosten zu rechnen ist und was noch zu beachten ist.

Anlässe für das Verlegen von Wasserleitungen

Zum einen müssen natürlich Wasserleitungen während des Neubaus errichtet werden, um die Bäder, die Küche und andere Räume mit dem nötigen Wasser zu versorgen. Aber auch nach dem Neubau ist der Austausch von Wasserleitungen häufig nötig. So müssen etwa beim Einbau einer Zisterne neue Wasserleitungen verlegt werden, da das Wasser der Zisterne strikt von dem Trinkwasser getrennt sein muss. Auch die Trinkwasserleitungen bedürfen eines regelmäßigen Austauschs, da sich sonst Bakterien in Ihnen festsetzen können. Bei Metallleitungen aus Stahl oder Kupfer, wie sie in vielen Altbauten verwendet wurden, wird dies nach 30 Jahren empfohlen, während Kunststoffleitungen nach spätestens 50 Jahren ausgetauscht werden sollten, um eine zu starke Beschädigung durch die dauerhafte Einwirkung von Wasser zu verhindern.

Auch eine Renovierung im Badbereich ist oft mit dem Austausch der alten Wasserleitungen verbunden. Wenn etwa eine neue Dusche angeschlossen werden soll oder ein defektes Rohr bei einem Wasserschaden ausgetauscht werden muss, so ist es am günstigsten, die Wasserleitungen komplett auszutauschen und rundum zu erneuern. Ein*e Sanitärexpert*in berät Sie gerne dazu, ob in Ihrem Haus die Wasserleitungen neu verlegt werden sollten.

Wichtige Regeln für das Verlegen von Wasserleitungen

Wasserleitungen müssen einigen Regeln genügen, um sicher und effizient zu arbeiten. Sie sollten immer senkrecht zueinander und parallel zur Wand verlegt werden. Warmwasserleitungen gehören über Kaltwasserleitungen und müssen gut isoliert sein, um Wärmeaustausch zu verhindern. Auch wenn Sie sich zutrauen, als Heimwerker Leitungen zu verlegen, so müssen alle Leitungen, die direkt mit der Hauswasseruhr oder der Warmwasseraufbereitungsanlage verbunden sind, sowie der Hauptwasseranschluss durch ausgebildete Profis verlegt werden. Aus diesem Grund ist es auch für erfahrene Heimwerker*innen oft keine große Kostenersparnis, die Arbeiten selbst zu erledigen.

Materialkosten

Wenn es um Wasserleitungen geht, so sind sowohl Kunststoffrohre als auch Metallrohre aus Stahl oder Kupfer verbreitet. Heutzutage wird fast nur die Variante aus Kunststoff verwendet, denn diese Rohre sind nicht nur deutlich billiger, sondern auch resistent gegenüber den meisten Umwelteinflüssen. Nur bei Wasserrohren, durch die regelmäßig Wasser mit einer Temperatur über 70 Grad Celsius fließt, sollten Rohre aus Kupfer verwendet werden.

Zusätzliche Kosten fallen durch Materialien wie Bögen und Verbinder ein. Außerdem werden spezialisierte Werkzeuge wie Schlitzfräsen benötigt, um die Wasserleitungen sauber zu bearbeiten und zu verlegen. Wenn Sie eine Fachfirma beauftragen, bringt diese natürlich alle notwendigen Werkzeuge mit.

Material Kosten pro zehn Meter
Metallrohre 60
Kunststoffrohre 10
Zusatzmaterial 5

Arbeitskosten und Beispiel

Die Arbeitskosten richten sich nach den durchzuführenden Arbeiten. Nicht nur, dass mehr Wasserleitungen naturgemäß mehr Zeit brauchen, auch Arbeiten wie das Abstemmen von Wänden bei einer Unterputzverlegung erfordern Zeit. Insgesamt ist bei den üblichen Stundenlöhnen mit etwa 30 – 70 Euro Arbeitskosten je Meter Wasserleitung zu rechnen.

Insgesamt ergeben sich für ein Haus mit 140 m² Grundfläche bei der Verwendung von Kunststoffleitungen und bei Verlegung durch eine Fachfirma etwa 4500 Euro Gesamtkosten. Dabei kostet eine Unterputzverlegung etwa 500 Euro mehr.

Bild: andrey gonchar / stock.adobe.com

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