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Zaunbau Kosten im Überblick

Zaun-Kosten berechnen – Kostenrechner, Angebote & Spartipps

Letzte Aktualisierung am 8. Juli 2024 von Mika Lehmann

Titelbild von genotar1 – stock.adobe.com

Der Zaun ist wohl neben der Mauer eine der geläufigsten Formen der Abgrenzung zwischen Bereichen und Grundstücken oder dem Vorgarten. Der Zaunbau dient vor allem dazu, Besitzverhältnisse aufzuzeigen und dem Schutz der jeweiligen Areale. Er findet sich zu diesem Zwecke sowohl an privaten Gebäuden wie Einfamilienhäusern oder Mehrfamilienhäusern als auch an öffentlichen Gebäuden wie beispielsweise Schulen sowie um Gebäude in Gewerbe- und Industriegebieten. Doch bevor man seine Tage gemütlich im eigenen kleinen Stück Natur verbringen kann, muss man den Zaun setzen und das verursacht Kosten. Wir haben uns die Preise angeschaut und helfen dir mit diesem Artikel beim Planen.

Dieser Rechner nutzt Durchschnittswerte und hilft dir bei der ersten Kostenschätzung. Für präzise und individuelle Angebote kannst du deinen Auftrag mit allen wichtigen Details bei uns ausschreiben. Dann melden sich professionelle Zaunbauer aus deiner Nähe bei dir und du findest schnell den Handwerker mit dem besten Preis-Leistungs-Verhältnis – natürlich komplett kostenlos.

Kostenfaktoren

  • Material: Zäune aus Maschendraht, Stabmatten oder Holz sind günstiger. Edelstahl und Eisen teuer.
  • Höhe und Länge: Zäune auf Hüfthöhe sind günstiger, aber für einen zwei Meter hohen Sichtschutz muss man mehr ausgeben.
  • Region: Die Handwerkerdichte kann in Deutschland von Stadt zu Stadt stark schwanken und damit auch die Preise.
  • Eigenschaften des Aufbauorts: Auf manchen Grundstücken gibt es große Höhenunterschiede. Sie machen mehr Aufwand und erhöhen den Preis.
  • Sicherheitsfunktionen: Zusätzliche Beleuchtung oder eine Alarmanlage kosten extra.
  • Gestaltung: Auch mit günstigen Materialien kann dein Zaun teurer werden, wenn er ein ausgefallenes und schwierig herzustellendes Design hat.
  • Eigenleistung: Manche Leute bauen ihren Zaun gerne selbst auf, andere vertrauen lieber einem Handwerker.
  • Haltbarkeit & Pflegeaufwand: Ein Zaun kann günstig sein, aber langfristig trotzdem teuer werden. Zum Beispiel wenn das Material wenig witterungsbeständig ist.

Wichtig: Erkundige dich vorher über die Vorschriften deines Bundeslandes, zum Beispiel über die zulässige Höhe des Zauns. Die solltest du immer beachten, sonst droht später ein teurer Umbau.

Zaunarten – welche Zäune gibt es?

Natürlich sollte man sich vorher darüber bewusst sein, wie der Zaun überhaupt aussehen soll. In der Regel besteht der Zaun aus Holz, Kunststoff oder Metall. Bei Gestalt, Form und Größe hast du eine große Auswahl – ganz nach dem persönlichen Gefallen und dem Baustil des Eigenheims. Zu den bekanntesten und am weitesten verbreiteten Zauntypen zählen:

  • Holzzaun, Holzlattenzaun
  • Kunststoffzaun
  • Flechtzaun
  • Maschendrahtzaun
  • Einzelstabmattenzaun
  • Doppelstabmattenzaun
  • Eisenzaun
  • WPC-Zaun (Wood Plastic Composite)
  • BPC-Zaun (Bamboo Plastic Composite)
  • Edelstahlzaun
  • Gabionen

Zusätzlich werden einige Zäune auch speziell zum Sichtschutz aufgestellt. Diese zeichnen sich vor allem durch ihre Höhe und ihre Gestaltung für kompletten Sichtschutz aus.

Welche Zäune sind am günstigsten?

Besonders günstig sind Zäune aus Maschendraht oder Einstabmatten. Schon für 15 Euro pro laufendem Meter erhält man Zäune mit 80 Zentimetern Höhe. Ihre Aufstellung kann auch von Heimwerkern erledigt werden. Auch Holzzäune aus weichen Holzarten können günstig sein, sie sind jedoch weniger langlebig als Hartholz. Für das maximale Sparpotenzial solltest du eine gute Balance aus günstigem Preis und Haltbarkeit finden. Außerdem kann es sich lohnen, Zäune preisreduziert im Herbst oder Winter zu kaufen und erst später aufzustellen.

Montage des Zauns

Bevor man einen neuen Zaun montiert, stellen sich natürlich ein paar Fragen, die es zuvor zu beantworten gilt. Eine davon ist immer der Preis. Wie so oft sind auch die Preise für Zäune abhängig von Art, Material, Größe und natürlich der Qualität. Abgerechnet wird beim Kauf von Zäunen meist pro Meter. Der Preis kann dabei zwischen rund 20 und 300 Euro pro Meter variieren. So ist ein einfacher Maschendrahtzaun meist günstiger als ein Metallzaun.

Einfache Zäune kann man oft selbst ziehen oder reparieren. Sollte man sich die Montage des Zauns jedoch nicht zutrauen, gerade, wenn es sich um ein größeres Projekt handelt, stehen auch Spezialisten zur Unterstützung zur Verfügung. Mit der Montage oder Reparatur eines Zauns lassen sich unter anderem Gartenbau-Experten betrauen.

Bei der Montage gibt es einige Arbeiten, die Ihnen ein Fachbetrieb abnehmen kann: Zaunpfosten und Zaunmatten müssen bei Doppelstabmattenzäunen zum Beispiel oft noch gekürzt werden. Auch die Planung und Vorbereitung inklusive Anlegen eines Punkt- oder Streifenfundaments kann wesentlich erleichtert und beschleunigt werden. Ist der Zaun schließlich gebaut, kümmern sich professionelle Zaunbauer auch um einen angemessenen Korrosionsschutz. Wie lange die gesamte Montage und sonstige Arbeiten dauern, hängt ganz vom Zaunsystem und den örtlichen Gegebenheiten ab. Um eine genaue Einschätzung zu erhalten, lohnt es sich, Angebote von Zaunbauern aus der Region einzuholen.

Kosten sparen durch Kauf beim Betrieb

Viele Betriebe für Zaunbau bieten nicht nur die Montage an, sondern können auch die Zäune in großen Mengen günstig kaufen. Aus diesem Grund lohnt es sich oft, den Zaun nicht separat, sondern direkt vom Betrieb zu kaufen. Um beides möglichst günstig zu bekommen, lohnt es sich, den Auftrag bei Blauarbeit auszuschreiben und Angebote von mehreren Betrieben einzuholen. So findest du den besten Betrieb aus der Region.

Wer zahlt zwischen zwei Grundstücken?

Zäune werden ähnlich wie Mauern oft zwischen zwei Grundstücken gebaut. In diesem Fall profitieren oft beide Seiten, aber wer bezahlt die Kosten? Das hängt von der Einfriedungspflicht ab, die sich je nach Bundesland unterscheidet. Man muss nur für den Zaun zahlen, für den es auch diese Pflicht gibt. In NRW gibt es zum Beispiel eine gemeinsame Einfriedung, dort teilen sich Nachbarn die Kosten.

Pflege & Haltbarkeit

Damit dein Zaun möglichst lange hält, solltest du dich auch über die Pflege informieren. Du solltest deinen Zaun regelmäßig auf Schäden überprüfen, zum Beispiel kaputte Latten oder lose Schrauben. Holzzäune werden oft mit einer Schutzbeschichtung geliefert, du solltest sie aber ungefähr alle drei bis sechs Jahre erneuern und bei Bedarf kann man den Zaun auch komplett streichen. Wie oft das geschieht, hängt von der Beanspruchung ab. Bei Metallzäunen ist eine neue Beschichtung oft nur alle 10 Jahre oder gar nicht nötig.

Bei guter Pflege kannst du mit der folgenden Lebensdauer rechnen:

  • Holzzaun: 10 bis 20 Jahre
  • Stabmattenzaun: 30 Jahre, mit neuer Beschichtung auch länger
  • Aluminiumzaun: 30 bis 50 Jahre
  • WPC-Zaun: 10 bis 25 Jahre. Einzelne Lamellen können ausgetauscht werden.
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