Sicherheit, Langlebigkeit und Komfort – ein Fundament fürs Gartenhaus bietet viele Vorteile

Letzte Aktualisierung am 26. November 2020 von Max Lehmann

Ob schicker Gartenpavillon zum Feiern, praktischer Schuppen für Geräte oder das elegante Holzhäuschen, das zum Verweilen einlädt und für Ordnung im Garten sorgt: Welche Aufgabe Ihr Gartenhaus auch immer erfüllen soll – sicherlich haben Sie Pläne, die weit über eine Saison hinausgehen. Schließlich ist die Entscheidung für ein solches Produkt auch immer eine finanzielle Investition. Mit einem Fundament fürs Gartenhaus schützen Sie diese Investition. Ein Fundament sorgt für:

  • stabilen Stand
  • eine ebene Hausposition
  • Schutz vor Frostschäden
  • Schutz vor Schäden durch Regen und durchweichte Böden

Wie muss ein Fundament fürs Gartenhaus idealerweise beschaffen sein?

Welche Eigenschaften das Fundament für Ihr individuelles Gartenhaus besitzen sollte, hängt in erster Linie von drei Faktoren ab:

  • Größe, Gewicht und Abmessungen des von Ihnen geplanten Objektes
  • Bodenbeschaffenheit, Lage und zu erwartende Witterungsbedingungen
  • Art der gewünschten Schutzfunktion fürs Gartenhaus

All diese Faktoren sollten aufeinander abgestimmt sein, damit Sie lange Freude an Ihrem Gartenhaus haben können. Konkret bedeutet das: Soll Ihr Fundament einen effektiven Frostschutz gewährleisten, muss es entsprechend in die Tiefe reichen. In der Regel sind das 80 Zentimeter oder mehr. Denken Sie auch daran, die richtige Betonmischung zu wählen. Hier sind Traglast, Bodenbeschaffenheit, Witterungsbedingungen und eventuell weitere spezielle Umstände zu bedenken. In jedem Fall ist es sinnvoll, einen Spezialisten über Blauarbeit hinzuzuziehen. Schließlich erfordert die erfolgreiche Arbeit mit Beton viel Erfahrung und erstklassiges Know-how. Ein solcher Handwerksprofi kann Sie über alle weiteren Maßnahmen aufklären, die in Ihrer individuellen Bausituation zu berücksichtigen sind.

Das passende Fundament zum jeweiligen Gartenhaus

Das per se passende Fundament zu einem bestimmten Gartenhaus gibt es natürlich nicht. Stets handelt es sich bei der Entscheidung für eine Lösung um eine Abwägungsentscheidung. Sie müssen abwägen zwischen den Kosten und dem Nutzen für die jeweilige Anwendungsdauer.

  1. Benötigen Sie einen Geräteschuppen, der auf einem weitgehend ebenen Grund in geschützter Lage hinter Ihrem Haus aufgestellt werden soll, können auf einem Kiesbett verlegte Bodenplatten bereits ausreichen.
  2. Möchten Sie hingegen ein kleines Gartenhaus aufstellen, ist zumindest ein Streifenfundament empfehlenswert, das ausreichend Stabilität für die tragenden Wände Ihres Häuschens gewährleisten kann. Der Vorteil hier: Da die Bodenplatte lediglich maximal 15 Zentimeter beträgt, können Sie Beton sparen. In der Regel ist für den Aushub der Gräben die Inanspruchnahme eines Minibaggers sinnvoll. Ein Tipp: Bei der konkreten Ausgestaltung eines solchen Projektes helfen Ihnen die Handwerksprofis auf Blauarbeit weiter.
  3. Eine besonders beliebte und vergleichsweise einfache Variante ist das Plattenfundament. Es kann bei Gartenhausprojekten unterschiedlichster Art genutzt werden. Einziger Nachteil hier: Es wird vergleichsweise viel Beton benötigt, was sich natürlich auf die Kosten auswirkt.

Es gibt noch verschiedene weitere Fundamenttypen, die jedoch zumeist stark von dem gewählten Gartenhaustyp und dem zukünftigen Aufstellort abhängig sind. So etwa:

So errichten Sie Schritt für Schritt ein Plattenfundament

Zunächst einmal müssen Sie sich über die genauen Abmessungen Ihres zukünftigen Gartenhäuschens im Klaren sein. Der Aufstellort sollte weitestgehend eben und der Untergrund für einen möglichst tiefen Bodenaushub geeignet sein. Dann können Sie beginnen:

  • Heben Sie eine 30 bis 50 Zentimeter tiefe Grube aus, welche die Grundfläche Ihres zukünftigen Gartenhauses auf jeder Seite um mindestens 10 bis 15 Zentimeter übertrifft.
  • Danach fertigen Sie eine Randschalung aus widerstandsfähigem Material, vorzugsweise robusten Holzbrettern, die unter der Betonlast nicht brechen können.
  • Nun wird der Boden etwa zehn bis zwanzig Zentimeter mit grobkörnigem Schüttgut (Kieselsteine, Splitt oder Schotter) bedeckt und anschließend verdichtet.
  • Im Anschluss verlegen Sie Bitumenbahnen, die Sie für eine optimale Dichtigkeit fachgerecht verschweißen lassen sollten – beispielsweise von einem erfahrenen Handwerksprofi.
  • Nach der Fertigstellung dieses Feuchtigkeitsschutzes ist es an der Zeit, die Betonschicht fachgerecht aufzubringen und zu glätten. Sinnvollerweise entscheiden Sie sich dabei für einen hochwertigen Beton. Schließlich wird von der jeweiligen Betonmischung die Lebensdauer Ihres Fundamentes bestimmt.

Sobald das Fundament durchgetrocknet ist, können Sie die mit dem Bau des Gartenhauses beginnen.

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