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Ein Pool mit Holzterrasse.

Die Holzterrasse als Poolumrandung – natürlich elegant

Letzte Aktualisierung am 1. Juni 2021 von Max Lehmann

Ein Gartenpool macht den Außenbereich zu einem Wellness-Bereich. Besonders edel sieht der Pool aus, wenn Sie gleich daneben eine Holzterrasse bauen. Damit das Terrassenholz langfristig schön bleibt, braucht es einen Schutz vor der ständigen Feuchtigkeit. Das bedeutet, dass Sie bei der Terrassengestaltung viele Details berücksichtigen sollten.

Pool und Terrassengestaltung Ideen

Mit einer Poolumrandung aus Holzdielen setzen Sie auf einen interessanten Stil, der an den letzten Strandurlaub erinnert. In gerader oder geschwungener Linie wirken die Terrassendielen modern und ästhetisch. Dabei ist es wichtig, das der Terrassenbelag mit der gesamten Umgebung harmoniert. Zum typischen Türkisblau des Poolwassers passen sowohl helle als auch dunkle Holzoberflächen.

Schlichte Terrassenplatten in quadratischer Form sind ebenso erhältlich wie Lang- und Kurzdielen. Bei der Gestaltung sollten Sie die Verlegungsrichtung beachten und außerdem einen dauerhaft beständigen Holzterrasse Unterbau planen. Als Variante zu den verschiedenen Holzarten bietet sich ein Terrassenbelag aus WPC an. Dieser besteht aus einer Holzfaser-Kunststoff-Verbindung und ahmt mit seiner Optik die natürliche Ausstrahlung von Holz nach. Hier ersparen Sie sich die regelmäßige Behandlung mit Öl oder Wachs. Zudem ist WPC durch seine Beständigkeit gerade für die Poolumrandung gut geeignet.

Wie Sie die Terrasse bauen

Wenn Sie die Terrassenumrandung für den Pool selber bauen möchten, sparen Sie viel Geld ein. Ein Blick auf die Angebote der Fachbetriebe für Garten- und Terrassenbau wird Sie überzeugen. Allerdings sollten Sie schon handwerkliche Erfahrungen gemacht haben, damit es beim Verlegen der Holzelemente nicht zu Problemen kommt. Nur wenn Sie die Dielen perfekt verlegen und fixieren, hält das Deck auch langfristig.

Wichtig ist, dass das Poolwasser nicht ins Holz eindringt. Um das zu vermeiden, schrauben Sie die Holzdielen nicht einfach von oben nach unten fest, sondern sie verwenden Spezialclips. Diese fixieren die Dielen an der Unterseite. Natürlich dürfen die Befestigungselemente nicht rosten. Einige Firmen bieten spezielle Systeme an oder empfehlen das bewährte Nut-Feder-System.

Ein Bodenvlies verhindert, dass zu viel Wasser im Boden versickert. Außerdem benötigt die Terrasse eine Unterkonstruktion, die sicherstellt, dass die Leisten nicht mit dem Erdboden in Kontakt kommen. Dieser Schutz erhöht die Lebensdauer. Wenn Sie die Terrasse anlegen und die Unterkonstruktion herstellen, sollten Sie auch das Gefälle beachten. Es verhindert, dass sich auf den Dielen Pfützen bilden.

Die Holzdielen sollten etwas Abstand zueinander haben. Das Naturmaterial kann sich etwas ausbreiten, darf sich aber nicht hochwölben. Genau das verhindern Sie durch den entsprechenden Dielenabstand. Abstandhalter helfen Ihnen dabei, die Terrasse gleichmäßig zu verlegen.

Die einzelnen Planken verlegen Sie so, dass die Enden ein bisschen überstehen. Erst später bringen Sie die Enden auf die gewünschte Länge. Dafür eignet sich eine leistungsfähige Handkreissäge. Im letzten Schritt setzen Sie die Sockelblende ein.

Welches Holz eignet sich für die Poolterrasse?

Die Fachbetriebe für Terrassenbau wissen, welche Holzarten sich für den Poolbereich eignen. Am besten entscheiden Sie sich für ein widerstandsfähiges Holz, das unempfindlich gegen Fäulnis und Pilzbefall ist. Zu den Top-Produkten gehört Tropenholz, das mit einem FSC-Siegel gekennzeichnet ist. Dieses weist auf die hohe Qualität und auf die Herkunft aus nachhaltiger Forstwirtschaft hin.

Beliebte Holzarten für die Poolumrandung:

  • Teakholz ist äußerst strapazierfähig und hat sich unter anderem im Schiffsbau bewährt. Es harzt nicht und erweist sich als sehr beständig.
  • Bankirei stammt aus Asien und ist auch als Yellow Balau bekannt. Seine rotbraune Farbe sorgt für eine tropisch-exotische Note. Durch seine Festigkeit und Widerstandsfähigkeit müssen Sie Bankirei nicht jedes Jahr neu imprägnieren.
  • Cumaro oder Sorioko stammt vom südamerikanischen Tonkabohnen-Baum. Es ist sehr unempfindlich gegen Feuchtigkeitsschäden und damit eine langlebige Lösung für Ihre Poolterrasse.
  • Lärchenholz kommt aus Europa, Asien oder Nordamerika. Als besonders wetterfest hat sich die sibirische Lärche bewährt.
  • Douglasie ist ebenfalls sehr unempfindlich gegen Witterung und Nässe. Sie stammt ursprünglich aus Nordamerika. Mit seinem hellen, rötlichen Ton hat das Douglasie-Holz viele Freunde.

Pflege und Schutzmaßnahmen für die Terrassendielen aus Holz

Holzterrassen können mit der Zeit grau werden. Für Weichgehölze gibt es spezielle Entgrauer, die mithilfe einer Bürste aufgebracht werden. Nach einer kurzen Wartezeit wird die Fläche grob abgebürstet oder mit einem Dampfreiniger behandelt. Wenn alles getrocknet ist, kommt fein gekörntes Schleifpapier zum Einsatz, anschließend folgt das Einölen der Holzelemente.

Auch das Hartholz für die Poolumrandung lässt sich mit dem Dampfdruckreiniger säubern. Die Behandlung mit Schleifpapier und Öl stellt sicher, dass die Holzoberfläche gut geschützt wird. Anschließend sieht sie wieder wie neu aus. Für die Behandlung mit Holzpflegeöl sollten Sie einen bewölkten, windstillen Tag auswählen, an dem das Öl nicht gleich eintrocknet. Am besten planen Sie zwei Tage dafür ein.

  • Am ersten Tag bürsten Sie die Holzdielen mit einem sanftem Reinigungsprodukt und spülen alles gründlich ab. Nun müssen die Holzelemente bis zum nächsten Tag trocknen.
  • Am zweiten Tag behandeln Sie erst eine kleinere Fläche mit Öl und polieren diese nach einer kurzen Einwirkzeit. Dann ist die nächste Fläche an der Reihe. Die Holzdielen dürfen Sie anschließend nicht gleich betreten.

Erst am dritten Tag sind Sie mit der Terrassenpflege fertig und dürfen die Fläche wieder nutzen. Es ist also empfehlenswert, diese Kur vor der Poolsaison durchzuführen.

Den eigenen Luxus-Pool gestalten

Ein modernes Haus mit Pool und Holzterrasse.
Eine Holzterrasse wirkt modern und elegant

Mit einer individuellen Terrassengestaltung erhalten Sie ein tolles Urlaubs-Feeling im eigenen Garten. Auf der Terrassenumrandung des Pools ist Platz genug für ein paar Holz-Liegen, auf denen Sie sich nach dem Schwimmen entspannen können. Oder wünschen Sie sich lieber einen Schattenplatz unter dem modernen Sonnenschirm?

Für die exotische Note sorgen je nach Terrassenart dekorative Terrassenkübel mit Pflanzen aus Südeuropa oder von Übersee. Palmen im hübschen Pflanztopf umrahmen den Poolbereich. Auch originelle Figuren können die Terrasse verschönern. Für den beruhigenden Effekt gibt es Buddha-Figuren und asiatisch inspirierte Objekte. Auch eine mediterrane Dekoration passt zu der stilvollen Terrasse direkt am Pool.

Bildquellen:
Aris Suwanmalee/stock.adobe.com
alexandre zveiger/stock.adobe.com

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1 Kommentar zu „Die Holzterrasse als Poolumrandung – natürlich elegant“

  1. Ich möchte einen Pool in meinem Garten anlegen und eine Holzterrasse als Poolumrandung finde ich praktisch und sehr stilvoll. Allerdings frage ich mich, welches Holzart am besten dafür geeignet ist. Gut zu wissen, dass Tropenholz zu den Top-Produkten gehört. Das FSC-Siegel ist auf jeden Fall von Vorteil! Danke für den Beitrag!

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