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Ein Maurer bedeckt einen Mauerziegel mit Mörtel

Wie baut man eine Mauer? Der Heimwerker-Guide zum stressfreien Mauer ziehen

Letzte Aktualisierung am 16. März 2026

Ob Zwischenwand, Gartenmauer oder Stützmauer zum Nachbargrundstück – wer seine Räumlichkeiten umgestalten oder einen Sichtschutz für den privaten Bereich im Garten möchte, der braucht eine gute Anleitung zum Mauer ziehen. Denn wenn du deine Mauer selbst baust, dann musst du dafür sorgen, dass sie alle Anforderungen an ein stabil stehendes Bauwerk erfüllt. Um eine Wand stabil zu bauen, gilt es, neben dem Einsatz von solidem Baumaterial auch einige Regeln für die Ausführung zu beachten.

Doch mauern ist nicht gleich mauern. Denn die individuelle Funktion deiner neuen Wand stellt auch unterschiedliche Anforderungen an den Aufbau. So erfordert eine Zwischenwand ein anderes Material als deine Gartenmauer, während die Mauer im Keller eine andere Umsetzung mit sich bringt als die Wand im Wohnbereich. Alternativ schafft ein Maurer Abhilfe beim Mauern deiner Wand.

Von der Planung bis zum letzten Stein – eine Anleitung

Wenn du dein Projekt beginnst, du dich für eine der verschiedenen Mauerarten entschieden hast und eine Zwischenwand, Gartenmauer oder einfache Wand errichten willst, dann liegen mehrere Arbeitsschritte vor dir:

  • Fundament anlegen
  • Wahl der Ziegel oder Mauersteine
  • Mörtel mischen
  • Ziegel für Ziegel die Mauer schichten

Erster Schritt zum neuen Mauerwerk: Das Fundament

Das Fundament ist für die Tragfähigkeit deiner Wand erforderlich. Beton sorgt für eine hohe Stabilität, da sich der Baustoff mit Mauermörtel sehr gut verbindet. Vor dem Bau solltest du den Unterboden auf seine Beschaffenheit hin überprüfen. Ist der Untergrund zu sandig, dann kann das Auffüllen mit Schotter oder Kies für die nötige Stabilität sorgen. Fülle nach dem Aushub des Standortes gegebenenfalls eine Lage Schotter ein. Danach füllst du den Aushub mit Beton auf. Die ausgehärtete Betonschicht bildet den idealen Untergrund, auf dem du dein Mauerwerk hochziehen kannst.

Ziegel & Co – Die Materialwahl für Zwischenwand, Gartenmauer und Kellerwand

Als Baustoff für Mauern hat sich Ziegel seit Jahrhunderten bewährt. In Deutschland werden aber auch Natursteine immer beliebter. Die Bausteine unterscheiden sich in ihrer Herstellung und Verarbeitung.

Ziegel

Der rote Stein ist auch unter den Bezeichnungen Ziegelstein oder Backstein bekannt. Ziegel werden aus keramischem Material geformt und gebrannt.

Zu den Vorzügen der Ziegel gehören:

  • Wärme- und Kältespeicher
  • Regulierung Temperatur
  • Raumklima
  • Feuchtigkeitsaustausch
  • Tragfähigkeit
  • Naturmaterial
  • Minimierung von Pilzbefall
  • Lärmdämmung
  • Wirtschaftlichkeit

Naturstein

Natursteinmauern erfreuen sich wachsender Beliebtheit – sei es als Sichtschutz im Außenbereich oder als Gestaltungselement im Innenbereich. Die Vorzüge des Baumaterials liegen in

  • Haltbarkeit
  • Pflegefreundlichkeit
  • Vielfältigkeit im Einsatz
  • Eigenschaft als Naturmaterial

Klebstoff für deine Mauer – Mauermörtel

Für den Bau deiner Mauer empfiehlt sich Fertigmörtel, den du mit Wasser anmischst. Wenn deine Steine nicht zu 100 Prozent plan geschliffen sind, dann gleiche die Unterschiede mit Mauermörtel aus. Je gleichmäßiger Form und Format deiner Steine ausfallen, umso weniger Mörtel verbrauchst du. Der Mörtel sollte in einer Mischmaschine oder in einem großen Bottich angemischt werden. Markiere den Verlauf deiner Mauer mit einer Linie aus Kreide oder durch das Spannen einer Schnur. Unter die erste Reihe deiner Mauer kommt zunächst eine Schicht Mörtel, die Bodenunregelmäßigkeiten ausgleicht. Nach dem Auftragen der Mörtelschicht ziehst du mit einer Latte über den Mauermörtel und überprüfst die Ausrichtung mit einer Wasserwaage.

Ziegel für Ziegel – Anleitung zum Mauern

Um deine Mauer zu ziehen, setze Ziegel für Ziegel in die Mörtelmasse ein. Bestreiche vor dem Einsetzen jeden Stein vorne und hinten mit Mörtel. Kontrolliere nach dem Aufbau jeder Lage die Ausrichtung deiner Wand waagrecht und senkrecht mit einer Wasserwaage, Lot und Richtlatte. Befestige nach jeder Lage von Mauersteinen deine Mauerschnur neu. Die Richtschnur unterstützt die richtige Aufreihung der Steine, damit deine Mauer nicht kippt. Nach dem Aufsetzen des letzten Steins ist deine Wand fertig gestellt. Jetzt muss deine Mauer bis zu zwei Wochen lang trocknen. Während dieser Zeit darf dein Bauwerk nicht belastet werden und sollte vor Nässe geschützt sein.

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1 Gedanke zu „Wie baut man eine Mauer? Der Heimwerker-Guide zum stressfreien Mauer ziehen“

  1. Wir wollen eine Mauer für unseren Garten bauen. Gut zu wissen, dass es wichtig ist ein Fundament zu legen, bevor man die richtige Mauer anlegt. Mein Mann ist ein Hobbyhandwerker, er macht solche Dinge gerne selber.

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