Handwerker gesucht? Handwerksprofis aus der Region finden

Handwerker gesucht? Handwerksprofis aus der Region finden

Ein Verputzer beim Haus verputzen.

Hausfassade verputzen: Wichtige Infos zur verputzten Fassade

Letzte Aktualisierung am 7. Oktober 2020 von Max Lehmann

Bei der Fassadengestaltung spielt die Verkleidung eine wichtige Rolle – eine beliebte und zugleich zeitlose Möglichkeit für die Fassadenverkleidung ist Putz. Im Folgenden erhalten Sie einen Überblick darüber, was man beachten sollte.

Ist Putz die richtige Fassadenverkleidung?

Ein frischer Putz für das Haus lohnt sich sowohl bei Neubauten als auch bei der Altbausanierung. Schon seit vielen Jahrhunderten schützt Putz Gebäude vor der Witterung. Doch wie effektiv ist der Witterungsschutz, wenn man sein Haus verputzt hat? Ebenso entscheidend sind natürlich auch die Optik und der persönliche Geschmack. Um abzuwägen, ob man sein Haus verputzen will oder eine andere Fassadenverkleidung wählen soll, lohnt es sich auch, einen Blick auf die Vor- und Nachteile zu werfen. 

Haus verputzen Vorteile

  • Effektiver Schutz des Mauerwerks vor Sonnenlicht, Feuchte, Schmutz und Schlagregen
  • Dampfdurchlässig, sodass die Wohnfeuchtigkeit abziehen kann
  • Vielfältige Gestaltungsmöglichkeiten von Farbe bis Struktur
  • Für nahezu jeden Untergrund geeignet
  • Verhältnismäßig kostengünstig

Haus verputzen Nachteile

  • Blättert mit der Zeit ab, anfällig für Verschmutzungen
  • Löcher und Risse können entstehen
  • Regelmäßiges Nachstreichen
  • Muss regelmäßig neu verputzt werden
  • Weniger langlebig als Klinker oder Fassadenplatten

Insgesamt sollte man also bedenken, dass beim Verputzen eines Hauses alle paar Jahre Arbeiten anfallen, wenn der Putz beginnt zu bröckeln oder sich die Farbe durch Verschmutzungen verändert. Dementsprechend entstehen auch regelmäßig Kosten für den Außenputz. Gleichzeitig ist Putz mit beinahe jedem Bebauungsplan vereinbar und fügt sich so optimal in vorhandene Nachbarschaften ein. Wer ohnehin sein Haus dämmen will, kann das optimal mit einer frischen Verputzung verbinden. Gleichzeitig schreibt die Energieeinsparverordnung (EnEV) vor, das Haus neu zu dämmen, wenn bei einem Gebäude das vor 1983 errichtet wurde, mehr als zehn Prozent der Fassade neu verputzt wird. 

Sollte man sein Haus selbst verputzen? 

Geübte Heimwerker werden sich fragen, ob sie das Haus auch in Eigenleistung verputzen können. Grundsätzlich ist es aber nicht ratsam, das Haus selbst zu verputzen, da hier Fehler mitunter zu nicht zu unterschätzenden Folgeschäden führen können. Sollten beim Verputzen oder Dämmen Wärmebrücken auftreten, beeinträchtigt das nicht nur die Energieeffizienz, sondern kann auch Schimmelbefall im Innenraum begünstigen. Auch Schäden am Mauerwerk sind nicht auszuschließen. Zusätzlich sollte man bedenken, dass man – abgesehen von Bungalows – in einer gewissen Höhe arbeiten muss. 

Das Haus zu verputzen gehört zu den Arbeiten des Stuckateurs – je nach Region auch als Verputzer bezeichnet. Insgesamt macht es Sinn, einen Fachbetrieb zu engagieren, wenn man sein Haus verputzen will. Die Fachbetriebe besitzen entsprechendes Werkzeug und können spezielle Spritz- und Putztechniken für den Außenputz anwenden. 

Welche Arten von Putz gibt es?

Ein entscheidender Vorteil von Putz ist, dass es durch die verschiedenen Arten für jeden Untergrund den richtigen Putz gibt. Die häufigste Variante ist Kalk-Zement-Putz. Auch Haftputzgips wird häufig verwendet. Darüber hinaus stehen noch Silikat- und Lehmputz sowie Kunstharzputz zur Verfügung. Beim Haus verputzen trägt der Verputzer verschiedene Putzschichten wie Grundputz oder Oberputz auf. 

Damit der Putz sich nicht vom Untergrund ablösen kann oder es zur Bildung von Rissen kommt, ist es wichtig, dass die verschiedenen Schichten mit dem richtigen Härtegrad aufeinander aufgetragen werden. Hier muss man so vorgehen, dass die neu aufgetragene Schicht weicher ist als die darunterliegende. So ist Gips beispielsweise weicher als Zement. Hier sollten Herstellerangaben beachtet werden. Erfahrene Stuckateure kennen sich aber bestens mit den Härtegraden und den verschiedenen Schichten des Putzsystems aus. 

Achtung: Bei Wärmeverbundsystemen gilt die Grundregel “Weich auf hart” nicht. 

Bildquellen: Dagmara_K/stock.adobe.com

Hat Ihnen der Beitrag gefallen?

1 Kommentar zu „Hausfassade verputzen: Wichtige Infos zur verputzten Fassade“

  1. Interessant, dass Verputzen am Haus verhältnismäßig günstig ist. Ich habe mir auch überlegt einen Innenputz anzubringen. Aber ich bin mir noch nicht ganz sicher, welchen Look ich schlussendlich will.

Kommentar verfassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

Suchen Sie Handwerker für Ihr Projekt?

Sie suchen nach Aufträgen aus Ihrer Branche?

Dann klicken Sie hier

Jetzt kostenlos und unverbindlich Angebote von Profis erhalten!

Scroll to Top