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Städtischer und sozialer Wohnungsbau sorgen für bezahlbaren Wohnraum.

Städtischer und sozialer Wohnungsbau in Deutschland

Letzte Aktualisierung am 25. Mai 2020 von Max Lehmann

Der städtische Wohnungsbau in Deutschland wird seit einiger Zeit verstärkt unterstützt. Durch große Projekte soll mehr Wohnraum zur Verfügung stehen. Im privaten Wohnungsbau steht die Gewinnorientierung an erster Stelle, doch der soziale Wohnungsbau verbessert die Bedingungen.

Viele Bauprojekte sind zu teuer und nicht für Wenigverdiener geeignet. Das Wohngebiet passt nicht zu den Bedürfnissen, zudem stehen oft mehr Eigentumswohnungen als bezahlbare Mietwohnungen zur Verfügung. Darum wollen die Wohnungsbaugenossenschaften mehr günstige und bedarfsgerechte Immobilien bereitstellen.

Zukunftsgerechte Ideen des städtischen Wohnungsbaus

Die aktuell interessanten Baugebiete werden oft von privaten Investoren genutzt. Doch auch der städtische Wohnungsbau plant durchdachte Projekte und reserviert den nötigen Platz dafür. Gemeinsam mit qualifizierten Architekten entwickeln die Wohnungsbaugenossenschaften durchdachte Pläne für große Wohneinheiten, die teilweise mit gewerblichen Einrichtungen kombiniert werden.

Die Wohngenossenschaften arbeiten teilweise mit Privatunternehmen zusammen. Hier sind eine genaue vertragliche Regelung und eine gute Aufteilung gefragt, um die richtigen Interessenten anzusprechen. Genossenschaftswohnungen sind keine Luxusimmobilien, sondern sie zeichnen sich durch eine bedarfsgerechte Gestaltung und ein angenehmes Wohnklima aus. Größe und Ausstattung sind nicht übertrieben, sondern beispielsweise auf Alleinerziehende oder Senioren abgestimmt.

Typische Merkmale von Genossenschaftswohnungen sind:

  • günstige Mietpreise
  • Einkommensgrenzen bei der Auswahl der Mieter
  • ordentliche, moderne Ausstattung
  • oft mehrere gleichartige Wohngebäude in einem Gebiet

Fördermittel für städtischen Wohnungsbau

Beim städtischen Wohnungsbau greifen die Planer oft auf Fördermittel der Länder und des Bundes zu. Damit ist es möglich, auch in Gebieten mit starker Nachfrage nach Wohnraum eine günstige Kaltmiete von unter 10 oder sogar 8 Euro pro Quadratmeter anzubieten. Die Wohnungsbaugenossenschaften können entsprechende Wohnraumförderungen beantragen. Weitere Finanzmittel kommen von den Genossenschafts-Mitgliedern, die durch ihren gekauften Anteil an der Gesellschaft ein Anrecht auf Wohnraum haben.

Für die Mitglieder einer Genossenschaft gibt es eine steuerliche Vergünstigung, denn diese können bestimmte Ausgaben von der Steuer absetzen. Dieses Modell ist deshalb für viele Menschen der niedrigen bis mittleren Einkommensklasse interessant.

Wohnungen mit zukunftsorientierter Ausstattung

Eine hochwertige Ausstattung lohnt sich nicht nur für teure Immobilien. Auch in Sozialwohnungen kommt oft eine innovative Heiztechnik zum Einsatz, die energieeffizient und leicht bedienbar ist. Im Optimalfall haben die modernen Mehrfamilienhäuser mehrere exklusive Extras, beispielsweise:

Die verbesserte Wärme- und Klimatechnik verringert zusammen mit den hochwertigen Verglasungen den Energieverbrauch. Damit entsprechen die Wohnungen dem aktuellen energetischen Standard.

Für eine bessere Planung und Ausstattung arbeiten die Wohnbaugenossenschaften mit fähigen Bauplanern, Architekten und Energieberatern zusammen. So entsteht hochwertiger neuer Wohnraum, den sich auch die Personen leisten können, die etwas weniger verdienen.

Bild: Piman Khrutmuang / stock.adobe.com

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