Letzte Aktualisierung am 20. März 2026
Stilvoll, pflegeleicht, praktisch – so sollte eine Hofeinfahrt im Idealfall sein. Wenn du deinen Hof pflastern willst, solltest du dir vorab einige Gedanken darüber machen, welcher Bodenbelag geeignet wäre. Kies und Schotter beispielsweise sehen optisch super aus, sind jedoch im Alltag oft unpraktisch und weniger angenehm.
Bevor du also beginnst dein Grundstück neu zu pflastern, solltest du dies vorab genauer planen. Welcher Bodenbelag eignet sich für deine Hofeinfahrt? Es gibt eine große Auswahl an Möglichkeiten. Egal ob normale Pflastersteine, Kies, Rasenkammersteine oder glatter Asphalt – für jeden ist was passendes dabei.
Pflastersteine
Pflastersteine sind stabil und eine kostengünstigere Variante. Außerdem sind diese Steine sehr pflegeleicht, wenn es um die Reinigung im Herbst oder Winter geht. Gestalterisch lässt sich auch mit den Pflastersteinen einiges ermöglichen. Verschiedene Pflaster-Muster können hier frei wählbar umgesetzt werden und du findest eine große Vielfalt an unterschiedlichen Farben und Formen. Auch bei den Materialien sind Pflastersteine sehr vielseitig, so könntest du beispielsweise Natursteinpflaster oder Polygonalplatten verlegen.
Gut zu wissen: Bevor du nun loslegst, solltest du dich jedoch zunächst mit der Baubehörde in Verbindung setzen. In manchen Fällen befinden sich wichtige Kabel und Kanäle in der zu bepflasternden Fläche. In anderen Fällen, wie beim Denkmalschutz beispielsweise, ist für das Hof pflastern eine Baugenehmigung notwendig.
Asphalt
Schlicht und glatt – Asphalt kann auch für die Hofeinfahrt in Betracht gezogen werden. Wenn es um die Pflege besonders in den kalten Monaten geht, ist Asphalt definitiv eine gute Wahl. Allerdings ist der Aufwand für solch einen Boden enorm. Für die Anbringung eines Asphalt-Bodens sind besondere Maschinen notwendig, was dementsprechend teuer wird. Bedenke außerdem Entwässerungsrinnen, denn bei einer Asphaltierung kann Regenwasser nicht abfließen.
Kies, Schotter
Während bei Pflastersteinen und Asphalt die Pflege kein Problem darstellt, ist Kies und Schotter dagegen schwieriger. Laub und Schnee lassen sich nur mit sehr viel Aufwand entfernen. Der Vorteil von den kleinen Steinchen ist der geringe Bauaufwand und die niedrigeren Kosten. Eine Entwässerungseinrichtung ist in dem Fall auch nicht notwendig.
Rasenkammersteine
Die Vorteile von Rasenkammersteinen sind die individuelle Gestaltung, der Bauaufwand sowie die niedrigen Kosten, die auf Sie zukommen. Auch sind keine Entwässerungseinrichtungen erforderlich. Zwar sehen Rasenkammersteine optisch stilvoll aus, allerdings sind diese auch weniger pflegeleicht, was auf die Dauer sehr lästig sein kann.
In drei Schritten deinen Hof richtig pflastern – Beispiel Pflastersteine
Anders als beim Fliesen legen, kommt es auf den richtigen Unterbau an, wenn du deinen Hof pflastern willst. Die richtige Vorbereitung ist vor allem wichtig, damit keine Unebenheiten auftreten. Gehe also wie folgt vor, wenn du deinen Hof pflasterst.
- Ausheben des Erdreiches, Randsteine setzen
Circa 40 bis 50 cm tief sollte das Erdreich ausgehoben werden. Berechne ein kleines Gefälle mit ein, sodass Regenwasser besser ablaufen kann. Kleiner Tipp: Setze am Ende der Ausfahrt eine Grabenrinne, die das Wasser abführt. Nun setzt du eine sogenannte Richtschnur, um eine obere Kante festzulegen. Für eine bessere Stabilisierung an den Seiten, gieße die Randsteine in Beton ein. - Schotter für Unterbau und Verteilung der Pflasterbettung
Den Schotter für den Unterbau verteilst du zunächst in einer circa 10 cm Schicht auf der ausgehobenen Fläche. Mit einer sogenannten Rüttelmaschine verdichtest du nun diese Schicht und trägst weitere Schichten auf. Diese werden anschließend verdichtet, sodass am Ende noch ungefähr 10 cm verbleiben. Jetzt trage eine Brechsand-Schicht als Pflasterbettung auf, woraufhin du deinen Hof pflasterst. - Hof pflastern mit Pflastersteinen
Breite eine Gummiunterlage aus, die zur Stabilisierung der Pflastersteine notwendig ist. Lege die Steine erstmal locker in die Bettung. Schneide dann die Steine am Rand mit entsprechenden Werkzeugen passend zu. Jetzt legst du die Steine in das individuelle Muster, für das du dich entschieden haben. Beachte die circa 2 bis 3 mm Fugenabstand. Mit dem Besen solltest du zwischendurch immer reichlich Sand in die Pflasterfugen einkehren. Die Rüttelmaschine hilft dir die Steine fest in die Bettung zu fügen.
Solltest du selbst keine oder wenig Erfahrung mit Pflasterarbeiten haben, kannst du auch einen professionellen Pflasterer engagieren. Die erfahrenen Handwerker können für eine fachmännische Pflasterung sorgen, sodass alle Steine festsitzen, keine Unebenheiten auftreten und du lange etwas von deinem frisch gepflasterten Hof hast.






Stein nach Stein und die Arbeit wird allmählich gemacht. Die Hinweise versuche ich bei der Arbeit einzusetzen. Das Wichtigste ist, das Haus doch vor Herbst und seinem Straßenschmutz geschützt werden. Sand und Schotter schon gebracht, warte auf Zement.