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Bevor Kaminöfen eingebaut werden können, sind einige Voraussetzungen zu erfüllen.

Was Sie klären müssen, bevor Sie einen Kaminofen nachrüsten

Lesedauer 15 Minuten

Klären Sie vor dem Kauf mit dem bevollmächtigten Bezirksschornsteinfeger, ob Ihr Schornstein für einen Kaminofen taugt oder ein neuer nötig ist. Er prüft in seinem Bezirk, ob Eigentümer ihre Pflichten erfüllen, und bescheinigt vor dem ersten Feuer, dass Schornstein und Anschluss sicher sind. Wer einen Kaminofen nachrüsten will, braucht außerdem einen Platz mit genug Abstand zu brennbaren Bauteilen und ausreichend Verbrennungsluft. Läuft im Haus eine Lüftungsanlage oder eine Dunstabzugshaube mit Abluft nach außen, braucht der Ofen eine Absicherung. Mieter holen vorher die schriftliche Erlaubnis des Vermieters ein. Wohnungseigentümer brauchen für Bohrungen in Außenwand oder gemeinsamen Schornstein einen Beschluss der Gemeinschaft.

Geht es Ihnen um einen Feinstaubfilter für einen alten Ofen, finden Sie Grenzwerte, Filter und Fristen bei den Regeln für alte Kaminöfen.

Ist der vorhandene Schornstein für einen Kaminofen geeignet?

Ein Kaminofen für Holz braucht einen Schornstein, also den senkrechten, rußbrandbeständigen Teil der Abgasanlage. Nach der Feuerungsverordnung, die jedes Land nach einem gemeinsamen Muster erlässt, gehören die Abgase fester Brennstoffe nur in einen Schornstein. Eine Abgasleitung, wie sie für Gas oder Öl genügt, reicht für Holz nicht.

Ob der vorhandene Schornstein taugt, hängt von Material, Durchmesser, Länge und bisheriger Nutzung ab. Er muss gegen Rußbrände beständig sein. Hat der Schornstein ein Typschild, steht dort für rußbrandbeständig ein G, für nicht rußbrandbeständig ein O. Für einen Beispielofen mit 7 kW verlangt seine Anleitung eine Abgasanlage der Temperaturklasse T400 mit G. Bei einem anderen Beispielofen mit 6 kW muss die Abgasanlage mindestens T400 erreichen und rußbrandbeständig sein.

Querschnitt und Höhe müssen so bemessen sein, dass die Abgase in jedem Betriebszustand abziehen. Den Nachweis führt eine Berechnung nach DIN EN 13384-1. Der Querschnitt alter gemauerter Schornsteine ist für die niedrigen Abgastemperaturen moderner Öfen meist zu groß. Dann kondensiert Wasserdampf im Schornstein, und das Mauerwerk versottet nach und nach. Abhilfe ist ein Edelstahlrohr, das in den alten Schornstein eingezogen wird. Rohre aus Kunststoff lassen sich ebenso einziehen, sind für feste Brennstoffe wie Holz aber nicht zugelassen.

Nimmt ein Schornstein mehrere Öfen auf, spricht man von Mehrfachbelegung. Dann muss er so bemessen sein, dass die Abgase jedes Ofens sicher abziehen und nicht über einen anderen Ofen in einen Raum gelangen. Eine feste Höchstzahl an Öfen gibt es nicht. Ob der Schornstein einen weiteren Ofen aufnehmen kann, beurteilt der Bezirksschornsteinfeger.

Die Mündungshöhe am vorhandenen Schornstein

Die Mündung ist das obere Ende des Schornsteins. Wie hoch sie über dem Dach liegen muss, klären Sie schon im Vorgespräch mit dem Bezirksschornsteinfeger. Fehlt Höhe, kommt ein Aufsatz aus Edelstahl auf den Schornsteinkopf. Seinen Materialpreis finden Sie in der Tabelle der Zusatzposten.

Kommt ein Kaminofen neu dazu und schließen Sie ihn an einen vorhandenen Schornstein an, errichten Sie nach den Vollzugshinweisen der Bund/Länder-Arbeitsgemeinschaft Immissionsschutz (LAI) eine Feuerungsanlage. Das gilt auch, wenn am Schornstein schon ein anderer Ofen hängt. Ihr Ofen fällt damit unter die Regeln für Anlagen, die seit 2022 errichtet werden. Diese Regeln stehen in § 19 der 1. BImSchV, der Verordnung über kleine und mittlere Feuerungsanlagen. Die Mündung, in der Verordnung Austrittsöffnung genannt, muss firstnah liegen und den First um mindestens 40 cm überragen.

Firstnah ist die Mündung, wenn zwei Bedingungen erfüllt sind. Sie liegt waagrecht näher am First als an der Traufe. Und sie ragt höher über den First hinaus, als sie waagrecht von ihm entfernt ist. Steht sie also 1 m neben dem First, muss sie mehr als 1 m über ihm liegen. Ist das Dach flacher als 20 Grad, zählen die 40 cm ab einem gedachten First. Er liegt so hoch, wie der First eines Dachs mit 20 Grad Neigung läge.

Eine zweite Regel betrifft die Fenster in der Nähe. Im Umkreis von 15 m muss die Mündung die Oberkanten von Fenstern, Türen und Lüftungsöffnungen um mindestens 1 m überragen, auch an Nachbarhäusern. Das gilt für Anlagen bis 50 kW und damit auch für einen Kaminofen mit 5 bis 8 kW.

Für ältere Anlagen setzt § 19 Abs. 2 eine geringere Höhe an. Diese Werte gelten in zwei Fällen. Wenn Sie dagegen einen alten Ofen austauschen, der vor 2022 errichtet und in Betrieb genommen wurde, behandelt die LAI das wie eine wesentliche Änderung. In Gebäuden, die vor 2022 errichtet oder genehmigt wurden, gelten die Werte außerdem, wenn die Regel für neue Anlagen im Einzelfall unverhältnismäßig ist.

Nach diesen Werten muss die Mündung nicht firstnah liegen. Es genügt, wenn sie den First um mindestens 40 cm überragt oder Abstand zur Dachfläche hält. Bei Dächern bis 20 Grad Neigung sind das mindestens 1 m. Bei steileren Dächern braucht sie waagrecht mindestens 2,30 m Abstand, gemessen bis dorthin, wo das Dach die Höhe der Mündung erreicht. Die Regel für den Umkreis von 15 m gilt auch hier.

Die LAI fasst die Ausnahme für ältere Gebäude eng. Den Schornstein auf die Höhe für neue Anlagen zu bringen, gilt in aller Regel als verhältnismäßig, solange er danach nicht schwingungsanfällig ist. Als nicht schwingungsanfällig gilt zur Orientierung ein Schornstein, der höchstens 3 m frei über seine oberste Abstützung oder Halterung hinausragt.

Müsste er dafür weiter frei herausragen, gilt er als schwingungsanfällig und ist aufwendiger zu bauen. Unverhältnismäßig kann der Aufwand auch dann nur in Einzelfällen sein. Infrage kommt das, wenn genug Abstand zu Nachbargebäuden oder andere Maßnahmen sicherstellen, dass auch eine geringere Höhe keine schädlichen Umwelteinwirkungen bringt. Dasselbe gilt, wenn sich der höhere Schornstein nicht bauen lässt, der Ofen für die Wärmeversorgung nötig ist und keine schadstoffärmere Heizung in Betracht kommt. In Mehrfamilien- und Reihenhäusern hilft der Abstand zu Nachbargebäuden nicht, weil die Abgase dort das eigene Gebäude treffen. Mitgeprüft wird auch, ob der Ofen an einem anderen Platz im Haus stehen könnte. Das Ergebnis der Prüfung, ob der Aufwand unverhältnismäßig ist, dokumentiert der Schornsteinfeger.

Wenn kein Schornstein vorhanden ist

Fehlt ein passender Schornstein, nennt der Bundesverband des Schornsteinfegerhandwerks einen Edelstahlschornstein an der Außenwand als Alternative. Er ist doppelwandig, zwischen Innenrohr und Außenmantel liegt eine Wärmedämmung. Was er kostet und wie die Montage abläuft, steht beim Nachrüsten eines Schornsteins.

Wo der Kaminofen stehen darf und welche Abstände gelten

In notwendigen Treppenräumen und notwendigen Fluren darf kein Ofen stehen, ebenso wenig in Räumen zwischen einem solchen Treppenraum und dem Ausgang ins Freie. Notwendig ist dabei ein Begriff des Baurechts. Nicht jedes Treppenhaus und nicht jeder Flur fällt darunter. Ob Treppenhaus und Flur in Ihrem Haus dazugehören, klären Sie im Vorgespräch mit dem Bezirksschornsteinfeger.

Zu brennbaren Bauteilen muss der Ofen so viel Abstand halten, dass sie nicht wärmer als 85 °C werden, wenn er mit Nennwärmeleistung heizt. Die Nennwärmeleistung ist die höchste Heizleistung im Dauerbetrieb. Die Anforderung gilt als erfüllt, wenn Sie die Abstände des Herstellers einhalten. Fehlen solche Angaben, sind es mindestens 40 cm. Die Abstände werden bei der Typprüfung des Ofens am Prüfstand ermittelt. Sie stehen auf dem Typschild, das häufig auf der Rückseite sitzt, oder in der Anleitung.

Für das Ofenrohr genügt nach der Feuerungsverordnung die Angabe des Rohrherstellers oder ein fester Abstand. In der Verordnung heißt das Ofenrohr Verbindungsstück. Die Werte stehen beim Anschließen eines Kaminofens.

Zu den Abständen eines Kaminofens gehört ein Strahlungsbereich, den der Hersteller nennt. Das ist die Zone vor Füllöffnung und Sichtscheibe, in der die Wärmestrahlung Gegenstände entzünden kann. Einen festen Abstand von 80 cm schreibt die Feuerungsverordnung nur für offene Kamine vor. Beim Kaminofen gilt der Wert des Herstellers, auch wenn er wie beim Beispielofen mit 7 kW ebenfalls 80 cm beträgt.

Abstand zu brennbaren BauteilenBeispielofen mit 7 kWBeispielofen mit 6 kW
hinten25 cm15 cm
seitlich20 cm15 cm
nach oben zur Decke75 cm50 cm
Strahlungsbereich nach vorn80 cm100 cm
Strahlungsbereich zur Seite60 cm100 cm
Fußboden vor dem Ofen0 cm0 cm
unter dem Ofen0 cmkeine Angabe

Abstände laut Anleitung oder Datenblatt der Hersteller, Stand 2026.

Die 0 cm am Fußboden betreffen nur die Wärmestrahlung. Vor der Füllöffnung braucht ein brennbarer Boden trotzdem eine Funkenschutzplatte.

Obwohl die beiden Öfen fast dieselbe Leistung haben, unterscheiden sich ihre Abstände. Lesen Sie deshalb zuerst das Typschild und wählen Sie dann den Platz.

Die Funkenschutzplatte und die Tragfähigkeit des Bodens

Steht der Ofen auf Dielen, Parkett oder einem anderen brennbaren Boden, schützt eine Funkenschutzplatte vor herausfallender Glut. Die Feuerungsverordnung verlangt vor der Füllöffnung, die sie Feuerungsöffnung nennt, einen Belag aus nichtbrennbarem Material. Er reicht mindestens 50 cm nach vorn und 30 cm zu beiden Seiten über die Öffnung hinaus. Geeignet sind Glas, Stein oder Stahlblech. Unter Glas bleibt der Boden sichtbar, Stahlblech ist schlag- und kratzfest.

Der Bundesverband des Schornsteinfegerhandwerks empfiehlt eine größere Platte, die den ganzen Ofen um diese Maße überragt. Für den Beispielofen mit 7 kW ergeben sich daraus zwei Größen.

Maßnach der Feuerungsverordnungnach dem Bundesverband
gemessen abFüllöffnung, 35 cm breitOfen, 58,6 cm breit
Breite der Platte35 + 2 × 30 = 95 cm58,6 + 2 × 30 = 118,6 cm
Tiefe, wenn der Ofen (47,5 cm tief) auf der Platte steht47,5 + 50 = 97,5 cm47,5 + 50 = 97,5 cm
passende Platte100 × 100 cm120 × 100 cm

Maße des Beispielofens 7 kW laut Anleitung seines Herstellers, Platten als Breite × Tiefe.

Rechnen Sie für Ihren Ofen genauso mit der Breite der Füllöffnung und der Tiefe des Ofens. Welche Größe der Bezirksschornsteinfeger erwartet, klären Sie im Vorgespräch. Die Preise beider Plattengrößen stehen in der Tabelle zu den Kosten.

Ein Kaminofen ist schwer. Die beiden Beispielöfen wiegen je nach Verkleidung 140 bis 158 kg. Speicheröfen mit Speckstein kommen auf 185 bis 210 kg. Lassen Sie vor dem Kauf prüfen, ob der Boden das Gewicht trägt, besonders bei einer Holzbalkendecke im Altbau. Trägt der Boden nicht genug, nennt die Anleitung des Beispielofens mit 6 kW eine Platte unter dem Ofen, die die Last auf eine größere Fläche verteilt.

Woher bekommt der Ofen seine Verbrennungsluft?

Die Verbrennungsluft kommt beim raumluftabhängigen Ofen aus dem Aufstellraum, beim raumluftunabhängigen über Leitungen oder Schächte direkt von außen. Aus einem raumluftunabhängigen Ofen kann kein Abgas in gefährlicher Menge in den Raum austreten. Welche Art Sie haben, steht auf dem Typschild. Typ CA eignet sich für den raumluftunabhängigen Betrieb, Typ BE nicht. Der Beispielofen mit 7 kW ist Typ BE, der mit 6 kW Typ CA.

Für einen raumluftabhängigen Ofen genügt im Aufstellraum eine Öffnung ins Freie mit mindestens 150 cm² lichtem Querschnitt. Zwei Öffnungen mit je 75 cm² oder Leitungen ins Freie mit gleichwertigem Querschnitt erfüllen den Zweck ebenso. Die Länder haben die Muster-Feuerungsverordnung teils in einer neueren, teils in einer älteren Fassung übernommen. Die Öffnung ins Freie reicht nach beiden. Stellen Sie die Öffnung nicht zu, und achten Sie darauf, dass ein Gitter davor den Querschnitt nicht verengt.

Ohne eine solche Öffnung kommt es auf die Fassung an, die in Ihrem Land gilt. Fragen Sie den Bezirksschornsteinfeger, welche das ist. Nach der neueren Fassung müssen Sie dann nachweisen, dass je kW Nennwärmeleistung 1,6 m³ Luft pro Stunde verfügbar sind. Luft, die durch Fugen an Fenstern und Türen kommt, zählt dabei nur, wenn auch sie nachgewiesen ist.

Ältere Fassungen gelten in manchen Ländern noch. Nach ihnen genügt auch ein Raum mit Fenster oder Tür ins Freie, der mindestens 4 m³ je kW Nennwärmeleistung groß ist. Ebenso genügt ein Aufstellraum, der über Öffnungen von mindestens 150 cm² mit Räumen verbunden ist, die ein Fenster oder eine Tür ins Freie haben. Zusammen mit dem Aufstellraum müssen diese Räume mindestens 4 m³ je kW Nennwärmeleistung groß sein. Diese Verbindung heißt Verbrennungsluftverbund. Welcher Weg bei Ihnen reicht, klären Sie mit dem Bezirksschornsteinfeger und anhand der Anleitung des Ofens.

In dichten oder energetisch sanierten Häusern empfiehlt der Bundesverband des Schornsteinfegerhandwerks, die Verbrennungsluft von außen zuzuführen. Das geht über eine Außenluftleitung, die die Luft direkt zum Verbrennungsluftanschluss des Ofens führt. Ein anderer Weg ist ein Luft-Abgas-Schornstein, über den der Ofen zugleich seine Verbrennungsluft von außen bekommt.

Ein raumluftunabhängiger Ofen braucht einen dieser beiden Wege. Bei einem raumluftabhängigen Ofen ist die Außenluftleitung nur eine Möglichkeit. So nennt sie die Anleitung des Beispielofens mit 7 kW vom Typ BE. Raumluftunabhängig wird der Ofen dadurch nicht.

Wird die Luft über eine Außenluftleitung zugeführt, hat die Leitung bei beiden Beispielöfen 100 mm Durchmesser. Beim Beispielofen mit 6 kW darf sie höchstens 4,5 m lang sein und höchstens zwei 90°-Bögen haben. Ist sie länger oder hat sie mehr Bögen, braucht es nach seiner Anleitung einen rechnerischen Nachweis. Beim Beispielofen mit 7 kW sind höchstens 6 m und drei 90°-Bögen zulässig, und der Durchmesser darf auf dem Weg nicht kleiner werden. Diese 100 mm gelten nur für die Leitung zum Ofen. Eine Öffnung ins Freie im Aufstellraum braucht die 150 cm² der Feuerungsverordnung.

Was gilt bei einer Lüftungsanlage oder einer Dunstabzugshaube?

Anlagen, die mit einem Ventilator Luft absaugen, können im Aufstellraum einen Unterdruck erzeugen, den ein raumluftabhängiger Ofen nicht überwindet. Dann gelangen Abgase in den Raum. Als solche Anlagen nennt die Feuerungsverordnung Lüftungsanlagen, Warmluftheizungen, Dunstabzugshauben und Wäschetrockner mit Abluft. Sicher ist der Betrieb nach der Verordnung etwa dann, wenn eine Sicherheitseinrichtung den gleichzeitigen Betrieb verhindert oder die Abgasabführung überwacht. Das gilt auch, wenn die Anlage keinen gefährlichen Unterdruck erzeugen kann.

Für eine Ablufthaube, also eine Dunstabzugshaube, die die Luft nach außen führt, ist der Fensterkontaktschalter gedacht. Ein Magnetkontakt am Fensterrahmen sorgt dafür, dass die Haube nur bei geöffnetem Fenster läuft. Eine Umlufthaube gibt die gefilterte Luft in den Raum zurück. Ob sie ohne Sicherheitseinrichtung auskommt, klären Sie im Vorgespräch.

Bei einer Lüftungsanlage gibt es zwei Wege. Ein raumluftunabhängiger Ofen vom Typ CA darf in einer Wohnung mit Lüftungsanlage stehen. Die Anlage muss dann so viel Zuluft liefern, dass der Unterdruck 8 Pa gegenüber außen nicht übersteigt. Die Feuerraumtüren des Ofens müssen selbsttätig dicht schließen. Den Typ belegt der Prüfbericht seiner Typprüfung.

Der andere Weg ist ein raumluftabhängiger Ofen mit Differenzdruckwächter, auch Luftdruckwächter genannt. Der Wächter misst den Druckunterschied zwischen Aufstellraum und Schornstein und schaltet die Lüftungsanlage ab, wenn der Unterdruck zu groß wird. Wie er arbeiten muss, regeln die Technischen Baubestimmungen, die von den Ländern als Verwaltungsvorschrift eingeführt sind. Der Wächter muss eine von zwei Grenzen sichern. Bei jedem Ofen genügt es, wenn der Unterdruck im Aufstellraum höchstens 4 Pa gegenüber außen beträgt. Bei Öfen für Holz genügt es auch, wenn im Ofenrohr mindestens 4 Pa Unterdruck gegenüber dem Raum bleiben.

Für Sicherheitseinrichtungen wie den Differenzdruckwächter stellen die Technischen Baubestimmungen weitere Bedingungen. Ein solches Gerät darf nur innerhalb einer Wohnung eingesetzt werden. Es überwacht den Aufstellraum des Ofens und die Räume dieser Wohnung, mit denen er Luft austauscht. Der Ofen, den es absichert, darf nicht an einen mehrfach belegten Schornstein angeschlossen werden. Einbauen darf es nur, wer die nötige Fachkunde hat. Als Betreiber informieren Sie den Bezirksschornsteinfeger über den Einbau.

Der Kaminofen in der Miet- oder Eigentumswohnung

In der Mietwohnung

Holen Sie als Mieter die Erlaubnis des Vermieters schriftlich ein, bevor Sie einen Ofen kaufen. Nach § 554 BGB können Mieter eine Erlaubnis nur für bauliche Veränderungen zu vier Zwecken verlangen: Gebrauch durch Menschen mit Behinderungen, Laden von Elektroautos, Einbruchsschutz und Strom aus Steckersolargeräten. Ein Kaminofen gehört nicht dazu. Gebraucht ein Mieter die Wohnung vertragswidrig und hört trotz Abmahnung nicht damit auf, kann der Vermieter nach § 541 BGB auf Unterlassung klagen.

Das Gesetz gibt Mietern das Recht, Einrichtungen wegzunehmen, mit denen sie die Wohnung versehen haben (§ 539 Abs. 2 BGB). Am Ende des Mietverhältnisses müssen sie die Wohnung zurückgeben (§ 546 Abs. 1 BGB). Regeln Sie deshalb schon in der Erlaubnis, ob der Ofen beim Auszug bleiben darf oder ob Sie ihn abbauen, und wer den Rückbau bezahlt. Rechnen Sie damit, dass der Vermieter zusätzlich zur Kaution eine Sicherheit in Höhe der Rückbaukosten verlangt. Der Vermieterverband Haus & Grund rät Vermietern, den Rückbau schriftlich zu vereinbaren und eine solche Sicherheit zu verlangen.

Wohnen Sie zur Miete in einer Eigentumswohnung, reicht die Erlaubnis Ihres Vermieters allein nicht immer. Bohrungen durch die Fassade oder in einen gemeinsamen Schornstein betreffen das gemeinschaftliche Eigentum, also Teile des Hauses, die allen Eigentümern gemeinsam gehören. Erlaubt der Vermieter einen solchen Umbau ohne Beschluss der Eigentümer, haftet er nach einem Urteil des Bundesgerichtshofs von 2025 gegenüber der Gemeinschaft. Seine Erlaubnis ersetzt den Beschluss also nicht. Lassen Sie sich deshalb den Beschluss zeigen, wenn für den Ofen gebohrt wird.

In der Eigentumswohnung

Als Wohnungseigentümer brauchen Sie einen Beschluss der Gemeinschaft, wenn der Einbau in die Substanz des gemeinschaftlichen Eigentums eingreift. Dazu zählen Bohrungen durch die Außenwand oder in einen gemeinsamen Schornstein, ebenso ein Außenschornstein an der Fassade. Solche Maßnahmen gehen über die Erhaltung des gemeinschaftlichen Eigentums hinaus und sind damit bauliche Veränderungen nach § 20 WEG. Ohne Gestattungsbeschluss dürfen Sie nicht bauen. Wer es trotzdem tut, beeinträchtigt nach dem Bundesgerichtshof das Eigentum der anderen rechtswidrig.

Zu den Umbauten, die jeder Eigentümer verlangen kann, gehört der Kaminofen nicht. Ein Recht auf den Beschluss haben Sie nur, wenn alle zustimmen, die der Umbau mehr als unvermeidlich beeinträchtigt. Ob eine Bohrung durch die Fassade die anderen Eigentümer so stark beeinträchtigt, beurteilen Gerichte im Einzelfall.

Nach § 5 Abs. 2 WEG gehören Gebäudeteile, die für Bestand oder Sicherheit nötig sind, nicht zum Sondereigentum, ebenso gemeinsam genutzte Anlagen. Soll der Ofen ohne Bohrung an einen vorhandenen Schornstein angeschlossen werden, fragen Sie die Verwaltung, ob der Schornstein zum gemeinschaftlichen Eigentum gehört und ob der Anschluss einen Beschluss braucht.

Welche Genehmigungen und Gesetze gelten für den Kaminofen?

Eine Baugenehmigung brauchen Sie meist nicht. In der Musterbauordnung zählen Feuerungsanlagen zur technischen Gebäudeausrüstung. Diese ist verfahrensfrei, also ohne Baugenehmigung zulässig. Ausgenommen sind freistehende Abgasanlagen mit mehr als 10 m Höhe. Die Anforderungen der Feuerungsverordnung und anderer Vorschriften gelten auch ohne Genehmigung. Weil die Landesbauordnungen im Einzelnen abweichen, fragen Sie im Zweifel beim Bauamt nach.

Einschränken kann den Ofen ein Bebauungsplan. Die Gemeinde darf darin Gebiete festlegen, in denen bestimmte Luft verunreinigende Stoffe nicht oder nur beschränkt verwendet werden dürfen (§ 9 Abs. 1 Nr. 23 BauGB). Das kann auch Holz als Brennstoff betreffen. Sehen Sie den Plan bei der Gemeinde ein, bevor Sie einen Kaminofen kaufen.

Steht das Haus unter Denkmalschutz, braucht jede Veränderung am Baudenkmal eine Erlaubnis der Denkmalbehörde. Fragen Sie dort, ob der Ofen oder ein Außenschornstein als solche Veränderung zählt.

Für den Ofen selbst gilt die 1. BImSchV. Ein neuer Kaminofen braucht eine Typprüfung des Herstellers über Grenzwerte und Mindestwirkungsgrad. Er muss nach den Vorgaben des Herstellers errichtet und betrieben werden. Welche Grenzwerte das sind und was für ältere Öfen gilt, steht bei den Grenzwerten und Fristen für Kaminöfen.

Ein Kaminofen für Scheitholz ist nach dem Gebäudemodernisierungsgesetz (GModG) keine Heizungsanlage. Das Gesetz nimmt handbeschickte Einzelraumfeuerungsanlagen von diesem Begriff aus (§ 3 Abs. 1 Nr. 14a). Gemeint sind Feuerungsanlagen, die vorrangig ihren Aufstellraum heizen.

So läuft das Nachrüsten bis zur Abnahme ab

  1. Vereinbaren Sie vor dem Kauf ein Vorgespräch mit dem Bezirksschornsteinfeger. Der Bundesverband des Schornsteinfegerhandwerks empfiehlt es, weil der Bezirksschornsteinfeger Ofen und Anschluss vor der ersten Nutzung prüfen muss. Bringen Sie die Maße von Schornstein und geplantem Ofenrohr mit, also Höhe, Länge und Querschnitt, dazu die Abgasdaten aus dem Datenblatt des Ofens. Fragen Sie bei der Terminabsprache, ob das Gespräch etwas kostet. Preise zweier Betriebe stehen in der Tabelle der Zusatzposten.
  2. Holen Sie die Erlaubnis des Vermieters oder den Beschluss der Eigentümer ein, bevor Sie Geld ausgeben.
  3. Wählen Sie den Ofen. Seine Nennwärmeleistung sollte zum Raum passen. Lassen Sie die passende Leistung von einem Fachbetrieb berechnen. Läuft ein zu großer Ofen nur mit halber Leistung, verbrennt er das Holz schlechter. Der Beispielofen mit 7 kW heizt laut Anleitung höchstens 144 m³ Raum. Brauchen Sie einen raumluftunabhängigen Ofen, achten Sie auf Typ CA. Gleichen Sie außerdem die Abstände vom Typschild mit dem Platz ab.
  4. Holen Sie das Angebot eines Fachbetriebs ein und lassen Sie jeden Posten ausweisen: Ofenrohr, Funkenschutzplatte, Außenluftleitung mit Wanddurchbruch, Sicherheitseinrichtung, Anfahrt und, falls nötig, die Verlängerung des Schornsteins.
  5. Lassen Sie den Ofen aufstellen und anschließen. Am vorhandenen Schornstein dauert das nach Angabe eines Fachbetriebs 3 bis 4 Stunden. Liegt zwischen Ofen und Schornstein noch eine Wand, durch die das Ofenrohr muss, kommt womöglich eine Stunde dazu.
  6. Melden Sie den Ofen zur Abnahme beim Bezirksschornsteinfeger an und fragen Sie, welche Unterlagen er sehen will, etwa eine Querschnittsberechnung oder einen Nachweis der Verbrennungsluft. Er bescheinigt, dass Schornstein und Anschluss sicher sind. Vor der Inbetriebnahme lassen Sie außerdem feststellen, ob die Mündung die Höhe nach § 19 der 1. BImSchV hat. Das darf auch ein anderer Schornsteinfeger übernehmen, den Sie selbst beauftragen. Was bei der Abnahme geprüft wird und was sie kostet, steht bei Anschluss und Abnahme des Kaminofens.
  7. Heizen Sie erst, wenn die Bescheinigung vorliegt. Nach der Inbetriebnahme folgt eine zweite Feststellung nach der 1. BImSchV, die ebenfalls ein Schornsteinfeger Ihrer Wahl übernehmen darf. Die Frist dafür steht ebenso bei Anschluss und Abnahme des Kaminofens.

Was kostet es, einen Kaminofen nachzurüsten?

Bis zur Abnahme kostet das Nachrüsten insgesamt 1.550 bis 4.750 €, wenn der Schornstein geeignet ist und schon eine Öffnung für das Ofenrohr hat. Die Tabelle zeigt, woraus sich die Summe zusammensetzt.

PostenPreis
Kaminofen mit 5 bis 8 kW, vom Stahlofen bis zum Speicherofen870 bis 3.900 €
Ofenrohr-Set Ø 150 mm mit Bogen, Wandfutter und Rosette75 bis 90 €
Funkenschutzplatte aus Glas oder Stahlblech, 100 × 100 bis 120 × 100 cm, für einen brennbaren Boden85 bis 130 €
Aufstellen und Anschließen durch einen Fachbetrieb, ohne Anfahrt460 bis 540 €
Abnahme durch den Bezirksschornsteinfeger, ohne Zuschläge50 bis 100 €
zusammen1.550 bis 4.750 €

Preise mit Mehrwertsteuer, Stand Oktober 2026. Ofen und Material aus Onlineshops zweier Händler und zweier Baumärkte, teils zuzüglich Versand. Einbau nach den Preislisten zweier Fachbetriebe, Abnahme nach den Gebührenordnungen zweier Länder.

Am weitesten auseinander liegen die Preise der Öfen im Handel. Ihre Spanne gilt für Geräte, die raumluftabhängig betrieben werden, und enthält weder Ofenrohr noch Montage. Manche Markenöfen derselben Leistung kosten mehr, ebenso die raumluftunabhängige Ausführung eines Modells.

Der Preis für Aufstellen und Anschließen gilt, wenn die Öffnung im Schornstein schon da ist. Ofenrohr und Anfahrt sind darin nicht enthalten. Eine Kernbohrung, also eine runde Bohrung durch die Wand für ein Rohr, kostet extra. Je nach Betrieb gilt das auch für das Setzen des Wandfutters. Das Wandfutter ist das Anschlussteil für das Ofenrohr in der Öffnung des Schornsteins. Die Inbetriebnahme mit Einweisung ist nicht immer im Preis enthalten. Beim Betrieb, der sie einschließt, gilt der Preis nur für Öfen aus seinem eigenen Ofenstudio. Lassen Sie sich im Angebot ausweisen, ob Wandfutter und Inbetriebnahme enthalten sind. Die einzelnen Posten und die Förderung stehen bei den Kosten für Kaminofen, Einbau und Schornstein.

Fehlt eine Voraussetzung, kommen Zusatzposten aus der folgenden Tabelle dazu. Das Vorgespräch in den letzten beiden Zeilen kommt unabhängig davon vor dem Kauf dazu, wenn der Schornsteinfeger es berechnet.

Postenwann nötigPreisQuelle
Außenluftleitung DN 100, 1,5 bis 2,7 m, mit Wetterschutzgitter (Material)Verbrennungsluft von außen50 bis 70 €Onlineshop eines Fachhändlers
Außenluftleitung verlegenVerbrennungsluft von außen300 bis 1.000 €Fachbetrieb
Kernbohrung bis 150 mm DurchmesserDurchbruch für die Außenluftleitung DN 10089 € je BohrungFachbetrieb
Kernbohrung bis 250 mm Durchmesserneue Öffnung für das Ofenrohr Ø 150 mm, dessen Wandfutter zum Beispiel 170 mm Außendurchmesser hat119 € je BohrungFachbetrieb
Fensterkontaktschalter mit Funk und Zulassung des DIBtAblufthaube im Haus130 bis 220 €Onlineshop eines Fachhändlers, Baumarkt
DifferenzdruckwächterLüftungsanlage und raumluftabhängiger Ofen899 € und 1.284 € (zwei Geräte)Onlineshop eines Fachhändlers
Mehrpreis der raumluftunabhängigen Ausführung desselben ModellsLüftungsanlage oder dichtes Haus90 bis 370 €Onlineshops zweier Fachhändler
Schornsteinverlängerung, Aufsatz aus Edelstahl mit 0,5 bis 1,8 m GesamthöheMündung zu niedrig220 bis 510 €Onlineshops zweier Fachhändler
Vorgespräch mit dem Schornsteinfeger, auf Wunsch mit Kamerabefahrung des Schornsteinsvor dem Kauf143 €, mit Kamerabefahrung 250 €Schornsteinfegerbetrieb
Vorgespräch mit dem Schornsteinfeger vor Ortvor dem Kaufab 170 €, nach ZeitaufwandSchornsteinfegerbetrieb

Preise mit Mehrwertsteuer, Stand Oktober 2026. Für Material und Geräte gelten die Preise ohne Einbau. Beim Richtwert für das Verlegen der Außenluftleitung ist die Mehrwertsteuer nicht angegeben. Die Preise für die Kernbohrung unterscheidet der Betrieb nur nach Durchmesser, nicht nach dem Bohrort.

Die Spanne für die Schornsteinverlängerung gilt für das kleinste Schachtmaß. Beim Aufsatz mit 0,8 m Gesamthöhe sind das zum Beispiel 12 × 12 cm. Für größere Schächte kostet der Aufsatz mehr. Über dem Schornsteinkopf sichtbar bleibt weniger als die Gesamthöhe, beim 0,8-m-Aufsatz sind es 0,6 m. Vergleichen Sie deshalb den sichtbaren Teil mit der Höhe, die der Mündung fehlt. Lassen Sie Montage, Dacharbeiten und Gerüst im Angebot getrennt ausweisen.

Zur Materialzeile der Außenluftleitung kommen das Anschlussstück am Ofen und die Wanddurchführung. Das passende Anschlussstück erfragen Sie beim Ofenhändler. Die Wanddurchführung lassen Sie im Angebot ausweisen, ebenso Durchmesser, Wanddicke und Kernbohrung.

Häufige Fehler beim Nachrüsten

  • Wer den Ofen kauft, bevor der Bezirksschornsteinfeger den Schornstein beurteilt hat, zahlt womöglich für Sanierung oder Verlängerung oder braucht ein anderes Modell.
  • Teppiche, Möbel oder Pflanzen im Strahlungsbereich können Feuer fangen.
  • Eine Ablufthaube ohne Absicherung kann einen Unterdruck erzeugen, der Abgase in den Raum zieht.
  • Ohne Beschluss der Eigentümer durch Außenwand oder gemeinsamen Schornstein zu bohren, ist rechtswidrig.
  • Fehlt Mietern eine schriftliche Erlaubnis, bleibt offen, wer beim Auszug den Rückbau zahlt.
  • Heizen vor der Abnahme verstößt gegen die Landesbauordnung, die die Inbetriebnahme erst nach der Bescheinigung zulässt.

Wann Sie einen Fachbetrieb brauchen

Weder die Musterbauordnung noch die Muster-Feuerungsverordnung schreiben vor, dass ein Fachbetrieb den Ofen aufstellt und anschließt. Die Handwerksordnung regelt nur, wer ein Handwerk als Gewerbe betreiben darf. Daraus folgt keine Pflicht, für Arbeiten im eigenen Zuhause einen Fachbetrieb zu beauftragen. Prüfen Sie trotzdem die Anleitung Ihres Ofens. Ein Hersteller behält in seinen Anleitungen Aufstellen, Anschluss und erste Inbetriebnahme einem Fachbetrieb vor. In diesen Anleitungen steht auch, dass Gewährleistung und Garantie erlöschen, wenn Sie die Anleitung nicht beachten. Der Hersteller des Beispielofens mit 6 kW empfiehlt für das Ofenrohr einen Fachbetrieb. Die Abnahme durch den Bezirksschornsteinfeger brauchen Sie in jedem Fall.

Schornstein, Platz und Verbrennungsluft klären Sie selbst im Vorgespräch mit dem Bezirksschornsteinfeger. Die Erlaubnis des Vermieters oder den Beschluss der Eigentümer holen Sie ebenfalls selbst ein, wo nötig auch eine Genehmigung. Anschluss, Wanddurchführung und Außenluftleitung übernimmt ein Ofenbauer. Die Sanierung oder Verlängerung des Schornsteins ist Sache eines Schornsteinbauers. Ob Sie den Ofen selbst anschließen können und was Sie dabei beachten, steht in der Anleitung zum Anschluss in Eigenleistung.

Bild: deepwhite / stock.adobe.com

Alexander Oberst, Redakteur für Auftragsvergabe und Handwerksalltag

Verfasst von

Alexander Oberst Redakteur für Auftragsvergabe und Handwerksalltag

Alexander Oberst ist seit 2017 Redakteur beim Blauarbeit-Ratgeber und damit eine der dienstältesten Stimmen der Redaktion. Sein Thema ist die Zusammenarbeit von Auftraggebern und Handwerksbetrieben: Angebote vergleichen, Aufträge sicher vergeben, Gewährleistung und Anfahrtskosten richtig einordnen. Sein Blick ist dabei immer der des Auftraggebers: Was muss ich wissen, bevor ich unterschreibe?

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