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Kellerdecke dämmen - jetzt informieren!

Kalte Füße gekriegt? Alle Infos zur Kellerdeckendämmung

Letzte Aktualisierung am 7. Oktober 2020 von Max Lehmann

Heizkosten ganz einfach sparen und Wohnkomfort im Erdgeschoss erhöhen – beschäftigen Sie sich mit Ihrer Kellerdeckendämmung. Wenn man zunächst von einer Wärmedämmung spricht, denkt man wahrscheinlich in erster Linie an Dämmmaßnahmen an der Fassade oder unter dem Dach. Tatsächlich stellt auch der Keller eine große Wärmezufuhr im eigenen Haus dar. Hier kann sogar bis zu zehn Prozent Wärme verloren gehen.

Ignorieren Sie eine Wärmedämmung in Ihrem Keller nicht, denn diese Dämmung bringt neben der Energie- und Kosteneinsparung noch weitere Vorteile mit sich. Zum einen führt die Kellerdeckendämmung zu einer deutlichen Anhebung der Fußbodentemperatur im Erdgeschoss, Sie haben also keine kalten Füße mehr. Zum anderen verringert die Kellerdämmung auch Schimmel, da die Luftfeuchtigkeit an den Wänden weniger kondensieren kann. Die Temperatur der Außenwände steigt.

Wärmedämmung im Alt- und Neubau

Die Kellerdeckendämmung in Altbauten aus den 70er Jahren waren meist in keinem guten Bauzustand. Wenn Sie Ihre Heizkosten senken möchten, sollten Sie eine Altbausanierung durchführen und Ihre Fassade dämmen sowie Dämmstoffmatten im Keller oder auf dem Dachboden verlegen.

Im Neubau sind entsprechende Dämmungen im Regelfall bereits verlegt worden, während beim Altbau meist nachgerüstet werden muss. Häufig lassen Hauseigentümer die Dämmung der Fassade von Fachbetrieben ausführen und die Dachdämmung vom professionellen Dachdecker. Gerade die Anbringung der Kellerdeckendämmung ist selbst für Heimwerker enorm anstrengend und eine große Herausforderung.

Welche Materialien benötigen Sie?

Wer sich für eine Kellerdeckendämmung entscheidet, sollte sich über die unterschiedlichen Dämmsysteme mit den verschiedenen Dämm-Materialien informieren. Wenn sich beispielsweise die Kellerdecke nicht für eine Verklebung eignet, stehen Ihnen auch Dämmplatten, die man verdübelt oder verschraubt, zur Verfügung.

Wem ein einheitliches Gesamtbild wichtig ist, kann zusätzlich die gedämmte Kellerdecke streichen oder mit Gipskartonplatten verkleiden. Eine andere Möglichkeit für ein harmonisches Ergebnis wäre Verwendung von Dämmplatten mit Farbbeschichtung oder entsprechender Bekleidung, wie beispielsweise bei der Vliestapete.

Kosten einer Kellerdeckendämmung

Die Preise für eine Dämmung einer Kellerdecke sind relativ übersichtlich. Herkömmliche Dämmplatten sind schon ab etwa 15 Euro pro Quadratmeter erhältlich. Wenn Sie natürlich einen professionellen Dachdecker engagieren, steigen die Kosten. Wenn ein qualifizierter Handwerker Hand anlegt, müssen Sie mit Preisen von circa 35 bis 50 Euro pro Quadratmeter rechnen. Infolgedessen ist Ihnen aber auch ein entsprechend gutes Ergebnis garantiert.

Worauf Sie achten sollten

  • Deckenfläche gründlich reinigen, Schrauben, Nägel und Betonnasen müssen entfernt werden
  • Rohre isolieren oder in neuer Dämmung integrieren. Sonst bildet sich bei Kaltwasser-Kupferrohren Kondenswasser, das zur Korrosion führt. Keller wird durch Dämmung kühler und Rohre können einfrieren
  • Sauber dämmen bei Übergängen zur Wand. Fugen mit Mineralfasern stopfen bei ungeraden Verläufen. Wände circa 40-50 cm tief mitdämmen
  • Fassaden- und Perimeterdämmung auf Kelleraußenwand reicht bis 50 cm unter Kellerdecke. Wenn das nicht der Fall ist, sollten Sie darüberhinaus den Handwerker auf jeweilige Dämmlücken hinweisen
  • Zwischen Dämmplatten darf kein Kleber gelangen, hier würde eine Wärmebrücke entstehen. Dämmplatten mit Nut und Feder oder Stufenfalz wählen
  • Für bewohnbare Kellerräume eignen sich Dämmplatten mit Sichtunterseite
  • Beton, der nicht verputzt oder behandelt wurde, müssen Profis verdübeln

Lassen Sie den Profi ran!

Die Kellerdeckendämmung ist definitiv eine große Herausforderung für den Heimwerker. In jedem Fall sollten Sie die Umsetzung von einem Fachbetrieb ausführen lassen. Das gleiche gilt auch für die Trockenlegung und Sanierung von feuchten Wänden im Erdbereich. Bei einer Kellerdämmung können Fehler ansonsten zu beträchtlichen Bauschäden führen.

In der sogenannten Energiesparverordnung steht mit einigen wenigen Ausnahmen geschrieben, wie Wärmedurchgangswerte bei Änderungen oder Ausbau von Gebäuden gewichtet werden und wie vorgegangen wird.

Bildquellen: schulzfoto/stock.adobe.com

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